Am Donnerstag, 7. Dezember, erlebten Bundespolizisten einen ausgefallenen Angriff am Bahnhof in Jüterbog. Dort wollten die Beamten zwei Personen kontrollieren, die zuvor ohne gültige Tickets den Regionalexpress vom Bahnhof Wannsee nach Jüterborg genutzt hatten. Bei der Kontrolle entblößte sich eine 30-jährige Frau vollständig und bespritzte die Beamten mit Muttermilch.
Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden die Beamten gegen 11.30 Uhr zum Bahnhof Jüterbog gerufen, um zwei Personen zu kontrollieren, die ohne gültige Tickets von Berlin-Wannsee nach Jüterborg gefahren sind. Als die Beamten vor Ort die Identität des Duos feststellen wollten, weigerten sich der 20-Jährige und seine 30-jährige Begleiterin, sich auszuweisen.
Auf dem Weg zum Dienstfahrzeug ließ sich der junge Mann laut der Polizei auf den Boden fallen, widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen und schlug in Richtung der Beamten. Seine 30-jährige Begleiterin schrie daraufhin lauthals los und entblößte sich vollständig in der Öffentlichkeit. Während die Beamten dem 20-Jährigen Handfesseln anlegten, bespritzte seine Begleiterin die Einsatzkräfte mit Muttermilch aus ihren Brüsten.
Nachdem die Streife die Situation beruhigen konnte und unter Kontrolle gebracht hatte, konnte sie die Identität der beiden Personen klären. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen ein. Der 20-Jährige muss sich zudem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen seine 30-jährige Begleiterin wird wegen Körperverletzung ermittelt.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnten die beiden ihren Weg wieder fortsetzen.
(bpol)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: