Feierlich hat am Freitag, den 16.11.2018 im großen Saal auf dem Campus Albert Schweitzer die jährliche „Ehrung ehrenamtlich engagierter Kinder und Jugendlicher in Steglitz-Zehlendorf“ stattgefunden.
Dieses Jahr wurden 60 junge BezirksheldInnen im Alter von 10 bis 21 für diese Auszeichnung vorgeschlagen und erhielten unter anerkennendem Applaus von der Bezirksstadträtin für Jugend Carolina Böhm und der Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski eine Urkunde und die beliebte BezirksheldInnen-Tasse. Beide Politikerinnen betonten in wertschätzenden Reden ihre Freude über die Vielseitigkeit von jugendlichem Engagement und die Wichtigkeit dieser anerkennenden Veranstaltung, welche bereits zum 9. Mal vom Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf organisiert und durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen ungefähr 90 Personen, darunter die BezirksheldInnen selbst, Angehörige und VertreterInnen aus Verwaltung und Politik, an der Feier teil.
Die Kinder und Jugendlichen sind auch dieses Jahr in besonders vielseitigen Bereichen engagiert und unterstützen den Bezirk zum Beispiel im ehrenamtlichen Sanitätsdienst oder in Fachschaften an der Freien Universität Berlin bis hin zu selbst organisierten Projekten des Jugendkulturbunkers Lankwitz und als MediatorInnen an der eigenen Schule.
Um einen kleinen Einblick in die Tätigkeiten der Ehrenamtlichen zu erhalten, wurde ein Film präsentiert, in dem drei Vorschläge der BezirksheldInnen bei ihrem Engagement begleitet wurden. Dieses Jahr durfte man einen Einblick in die Arbeit der Schülervertretung des Bezirks, die Unterstützung der Baby- und Kinderschwimmkurse der DLRG und den Bau einer Parkouranlage gewinnen. Mit Buffet, musikalischer Begleitung von Kathi von „The Chips“ und anregenden Gesprächen fand die Feier einen fröhlichen Ausklang.
Dieses Projekt wurde vom Jugendamt Steglitz-Zehlendorf finanziell gefördert. Auch der Jugend Demokratiefonds Berlin hat das Projekt finanziell unterstützt. Darüber hinaus haben unsere Buffet-Sponsoren das Restaurant Sombrero, Domino’s Pizza Lichterfelde, das Restaurant Maria&Josef, Bio-Lüske und die Bäckerei Kühnel mit der offiziellen BezirksheldInnen-Torte zum Erfolg des Abends beigetragen. Vielen Dank!
Das Kinder- und Jugendbüro hat als zentrale Anlauf-, Informations- und Vernetzungsstelle für Kinder- und Jugendpolitik in Steglitz- Zehlendorf das Ziel, die gesetzlich verankerten Mitwirkungsrechte von Kindern und Jugendlichen in kommunalpolitischen Handlungsfeldern zu verwirklichen. Wir verstehen Kinder und Jugendliche als ExpertInnen in eigener Sache und unterstützen sie darin, ihre Interessen selbst zu vertreten.
PM KiJuB – Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf
NBH Wannseebahn e.V.
(as)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner