Breitenbachplatz: Rückbau ist möglich

Breitenbachplatz: Rückbau ist möglich

Bild: Nils Stelte

 

Senatorin Bettina Jarasch hat die Ergebnisse einer Verkehrs- und Machbarkeitsuntersuchung zum Breitenbachplatz in Berlin vorgestellt.

Das Ergebnis der Studie lautet, dass der Rückbau der ehemaligen Autobahnbrücken, welche den Platz teilen und die seit den späten 1970er Jahren bestehen, technisch machbar und verkehrstechnisch zu bewältigen ist.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hatte ein interdisziplinäres Bearbeitungsteam aus Verkehrsplaner*innen, Stadtplaner*innen und Bauingenieur*innen beauftragt, die gemeinsam untersuchten, unter welchen verkehrstechnischen, städtebaulichen, ökologischen und finanziellen Rahmenbedingungen ein Rückbau der Brücken möglich wäre, und wie der Platz neugestaltet werden könnte.

Nach umfangreichen Arbeiten, an denen auch die  Öffentlichkeit, betroffene Verwaltungen und Interessenverbände beteiligt waren, wurden zwei Optionen als machbar eingestuft.

Die erste Option sieht vor, dass der Verkehr ebenerdig über den Platz und dann durch einen Tunnel unter der Überbauung Schlangenbader Straße geführt wird. Die zweite Option beinhaltet ebenfalls eine Tunnelverbindung und führt den Verkehr über den Platz und dann über eine neue Brücke.

Senatorin Jarasch betonte, dass der Rückbau der Brücken ein wichtiger Schritt sei, um die Stadt von ihrem autogerechten Charakter zu befreien und sie in eine menschenfreundliche Stadt umzuwandeln. Das Projektteam wird nun weitere Planungen übernehmen.

 

mfs

 

 

 

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Bildungsfahrt nach Krakau: Vier Jugendeinrichtungen laden ein

[caption id="attachment_103333" align="aligncenter" width="350"] Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]   Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden. In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden. Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.   Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren. Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos:  

Treuenfels/PM

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