
Rund zwanzig Berlinerinnen und Berliner sind an den Theaterproduktionen beteiligt. Foto: Peter Dörrie
Das Theater „Schattenlichter“ nimmt sich in seinem neuen Stück „Grambowskis letzte Rolle“ auf tragisch komische Weise dem schwierigen Thema Demenz an. Gezeigt wird es vom 22. bis 24. Februar 2024 im Gemeindehaus der evangelischen Paulus-Kirchengemeinde Zehlendorf.
In „Grambowskis letzte Rolle“ geht es um einen betagten Mann, der an Demenz leidet und im Pflegeheim lebt. Für ihn ist jeder Tag wie der andere. Bis der neue Pfleger Finn entdeckt, dass Grambowski in jüngeren Tagen leidenschaftlich Theater gespielt hat. Auf ungewöhnliche Art und Weise versucht er, den alten Mann aus seinem Kokon zu locken. Im Pflegeheim trifft er dabei Verbündete, aber auch auf heftige Widerstände. Doch Finn gibt nicht auf.
Die Darsteller und Darstellerinnen sind Laien-Schauspieler, die leidenschaftlich nebenberuflich Theater spielen. Einen Regisseur gibt es im „Schattenlichter“ nicht. Oder aus einem anderen Blickwinkel betrachtet: Jeder, der am Theaterstück beteiligt ist, ist Regisseur oder Regisseurin. Während der Proben sind alle gleichermaßen gefragt: Wem etwas auffällt, darf Kritik üben oder Ideen einbringen. Damit die Leidenschaft kein Leiden schafft, werden innerhalb eines Jahres nur drei Stücke aufgeführt. So haben die Darsteller und Darstellerinnen ausreichend Zeit für ihren Hauptberuf und das Stresslevel wird niedrig gehalten.
Die Theaterkarten sind für fünf Euro online unter https://schattenlichter.info/ oder im Büro des Gemeindehauses der Paulus-Kirchengemeinde (montags/ mittwochs von 10 bis 13 Uhr, donnerstags von 16 bis 19 Uhr) erhältlich. Unentschlossene können auf der genannten Webseite oder telefonisch unter der Nummer 030/ 84724974 Karten reservieren. Die Abholung ist bis zwanzig Minuten vor Spielbeginn möglich. Je nach Verfügbarkeit können Tickets auch noch an der Abendkasse erworben werden.
Junia Greb-Georges/pm
Theater Schattenlichter
Paulus-Gemeindehaus Zehlendorf
Teltower Damm 6
14169 Berlin
Im Web: https://schattenlichter.info/
E-Mail: schattenlichter@gmx.de
Tel. 030/ 84724974












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner