
Foto: Roman Babakin
Die Atmosphäre in einem Bus im Winter. Jeder kennt das: Drinnen ist es warm, mehr oder weniger gemütlich und die Fenster sind beschlagen.
Passagiere tragen ihre dicken Jacken und Mäntel, manchmal muss man sich durch die Menge kämpfen. Das Rauschen der Straße begleitet einen die ganze Fahrt, manche hören Musik, andere vertiefen sich in ihre eigenen Gedanken, andere lesen ein Buch oder beobachten die winterliche Szenerie. Ein vages Gemeinschaftsgefühl kann den einen oder den anderen überkommen.
Der Bus X83, den alle Studenten an der Freien Universität kennen, ist die einzige Verbindung zwischen den Stationen Rathaus Steglitz und Emmichstraße. Mehr als ein Jahr lang bin ich jeden Tag als Teilnehmer des Programms Welcome@FU mit diesem Bus gefahren und möchte gern meine Erfahrungen teilen. Meiner Meinung nach ist diese Linie X83 gut, weil es keinen Stau gibt. Die einzige Schwierigkeit an der Bushaltestelle war die Verspätung der Busse.
Dabei habe ich eine Umfrage gemacht und die verschiedenen Meinungen von Studenten des Programms gesammelt. Lisa, Studentin im Rahmen des Programms Welcome@FU, sagt: “Ich nehme jeden Tag den Bus X83, der immer spät kommt. Normalerweise gibt es einen Bus alle fünf Minuten, aber manchmal kommt kein Bus für zehn Minuten und dann kommen zwei Busse auf einmal.” Das ist der einzige Bus, mit dem Lisa fährt.
“Ich fahre immer mit dem Bus X-83, weil er schneller ist. Aber es gibt regelmäßig Verspätung,” sagt Osman, der auch die Lehrveranstaltungen des Programms Welcome@FU besucht. Um zur Uni zu kommen gibt es auch für Zohreh nur eine Möglichkeit: die Linie X-83. “Mit dieser Linie gibt es immer wieder dasselbe Problem”.
Abschließend lässt sich sagen, dass es ein Mysterium ist: Der BUS X-83 kommt immer zu spät, obwohl es keinen Stau auf dem Weg gibt. Trotzdem benutzen alle Studenten diesen Bus und freuen sich jedes Mal, wenn der Bus kommt.
Rostand S.
Der Beitrag entstand im Rahmen eines Deutschkurses für geflüchtete Studenten der FU, die einen vorbereitenden Sprachkurs absolvieren. Leiterin des Kurses ist unsere ehrenamtliche Redakteurin Aida Ivan.












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner