
Foto: Junia Greb-Georges
Es gibt insgesamt drei Stadtbibliotheken in Steglitz-Zehlendorf: die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, die Stadtteilbibliothek Lankwitz und die Gottfried-Benn-Bibliothek. Das bieten die Häuser derzeit an:
Ingeborg-Drewitz-Bibliothek
Die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek befindet sich im Einkaufscenter „Das Schloss” in der Grunewaldstraße 3, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist sie leicht zu erreichen. Zum S+U Rathaus Steglitz kann man mit der S1, der U9 und mit zahlreichen Bussen fahren. Geöffnet ist die Bibliothek montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 10 – 20 Uhr.
Die große Bibliothek verfügt über mehr als 215.000 Medien wie Bücher, CDs, DVDs & Blu-rays, CD-ROMs, Comics, Graphic Novels, Hörbücher und Konsolenspiele, Noten, Zeitschriften und Zeitungen sowie Kunstwerke. Über 87.000 Medien gibt es für alle, 54.000 Medien für Kinder und Jugendliche, 75.000 Medien für Musikinteressierte. Außerdem besteht die Möglichkeit diverse Musikinstrumente auszuleihen. Es gibt einen Lesesaal, viele Einzel- und Gruppenarbeitsplätze, ein Zeitungslesecafé und die Möglichkeit, im Freien im Atrium und im Lesegarten zu lesen. Ein Kinderbereich und ein separater Jugendbereich runden neben dem Allgemeinen Bereich und dem Musikbereich das Angebot ab.
Für Kinder gibt es aktuell schöne Veranstaltungen wie Vorlesestunden in Präsenz und digital. Außerdem werden auch im neuen Jahr Veranstaltungen für Groß und Klein angeboten, wie beispielsweise Bastelstunden, Lesestunden und vieles mehr. Das beliebte „Bilderbuchkino am Nachmittag“ (Eintritt frei, keine Anmeldung nötig) findet am 8. und 22. Januar um 16.30 Uhr statt. Die Vorlesestunde von Lesewelt Berlin e.V. für Kinder ab 4 Jahren findet im Januar 2024 vier Mal am Dienstag, den 9., 16., 23., 30. Januar um 16.30 statt.
Im Jugendbereich gibt es eine Gaming-Ecke. Jugendliche können außerdem mittwochs mit den Jugendsozialarbeiterinnen zusammenkommen und ihre Probleme und Sorgen in der Jugendsprechstunde ansprechen. Im Musikübungsraum hat man die Möglichkeit Musik zu spielen. Außerdem finden monatlich kleine Konzerte statt.
Die Stadtteilbibliothek Lankwitz
Die Stadtteilbibliothek Lankwitz in der Bruchwitzstraße 37 ist mit ihrem Angebot von 30.000 Medien viel kleiner als die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, bietet dafür aber andere Aktivitäten für Kinder an. Zu erreichen ist die Bibliothek mit den Bussen 184, 284 oder mit dem X83.
Einmal im Monat findet ein Familienkino statt. Ansonsten gibt es einmal in der Woche unterschiedliche Veranstaltungen. Worauf können sich Kinder im Januar freuen? Das Kamishibai (japanisch für Papiertheater) findet am 8. 15., 22. und 29. Januar von 16.30 bis 16.45 Uhr statt. In der Lankwitzer Stadtteilbibliothek wird am 5., 12., und 19. Januar um 16.30 Uhr vorgelesen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen sind unter dem Link https://www.berlin.de/stadtbibliothek-steglitz-zehlendorf/bibliotheken/stadtteilbibliothek-lankwitz/ abrufbar.
Ein Manko ist leider, dass die Bibliothek nach wie vor ungenügend mit PCs ausgestattet ist. Es gibt insgesamt nur zwei Arbeits-PCs – einen für Erwachsene und einen für Kinder. Außerdem ist die Internetnutzung auf eine Stunde pro Tag begrenzt. In der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek hingegen gibt es sieben Computer. Auch die Materialien für Sprachbildung sind eher begrenzt. Zur Ausleihe stehen lediglich Wörterbücher zur Verfügung.
Die Stadtteilbibliothek Lankwitz kann man montags, donnerstags und freitags von 12 – 18 Uhr und mittwochs von 11-16 Uhr besuchen. Dienstags ist sie geschlossen. Darüber hinaus verfügt die Bibliothek über einen schönen Garten. Insgesamt ist diese Bibliothek sehr gut für Familien mit Kindern geeignet, da es vielfältige Angebote gibt.
Gottfried-Benn-Bibliothek
Die Gottfried-Benn-Bibliothek am Nentershäuser Platz 1 ist wegen Bauarbeiten bis auf Weiteres geschlossen.
Die Stadtbibliotheken Steglitz-Zehlendorf in Zahlen (2023)
311.040 Einwohner*innen im Bezirk
471.443 Besuchendenzahl
7.184 neu angemeldete Bibliotheksnutzende
4.337m² Bibliotheksfläche
7.444 geöffnete Stunden
189.9149 Entleihungen
Osman A.
Der Beitrag entstand im Rahmen eines Deutschkurses für geflüchtete Studenten der FU, die einen vorbereitenden Sprachkurs absolvieren. Leiterin des Kurses ist unsere ehrenamtliche Redakteurin Aida Ivan.
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Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner