In einem Bord an Bord-Rennen holte der Männerachter des BRC den deutshcen Meistertitel. Foto: Oliver Quickert, rudern.de

Am Ende war es ein knapper Meter Vorsprung, der der Mannschaft des Berliner Ruder-Clubs nach der einen Kilometer langen Strecke den deutschen Meistertitel und damit die Titelverteidigung sicherte.

In einem Bord an Bord-Kampf bis zur Ziellinie mit den Achtern aus Krefeld, Hamburg, Frankfurt am Main und Leverkusen zeigte sich letztendlich die Klasse der Ruderer im Berliner Boot aus Zehlendorf. Denn der Berliner Ruder-Club vom Kleinen Wannsee, einer der erfolgreichsten Rudervereine Deutschlands, hatte wieder einmal all seine Spitzenathleten in die Waagschale geworfen, um den für den Verein so prestigeträchtigen Titel zu verteidigen. Neben den Olympiasiegern aus London, Martin Sauer und Andreas Kuffner, saßen auch deren olympische Kollegen Anton Braun und Eric Knittel sowie Nationalmannschaftsruderer Bastian Bechler, Jonas Schützeberg, Richard Lorenz, Maximilian Korge und Clemens Kuhnert im Boot.

„Es war ein wirklich hartes und knappes Rennen. Doch am Ende wollten wir den Sieg einfach mehr als die anderen. Wir wissen, was dieser Titel für den Verein bedeutet und das hat man den Jungs im Endspurt einfach angemerkt. Das macht den Club-Achter aus, dass jeder für den Verein alles reinhaut“, so der Steuermann des Deutschlandachters, Martin Sauer.
Ergänzend gibt Patrick Scholz, Sportvorsitzende des BRC, zu: „Das Feld war erwartet stark, und der Gewinn des Titels war trotz dieser starken Besetzung unseres Bootes keine Selbstverständlichkeit. Wenn es dann zum Schluss so knapp wird, bekommt man regelrecht eine Gänsehaut und möchte die Anspannung nur noch rausschreien.“

(sn)