
Aufgrund des schlechten Wetters folgten nur wenige dem Aufruf der KiS, den Kiez mit dem Fahrrad zu erkunden. Foto: Bavandi
Die Kiezinitiative Steglitz (KiS) hatte vergangenen Sonnabend zum Treffpunkt Lepsiusstraße/Treitschkestraße eingeladen, um mit dem Fahrrad „vermüllte“ Ecken und verkehrsstarke Straßen in Steglitz zu besuchen. Ziel: Missstände aufzeigen, um die Lebensqualität im Kiez nachhaltig zu verbessern.
„Weniger Luft- und Lärmverschmutzung durch weniger Verkehr, umweltfreundliche Verkehrsmittel, sichere Verkehrswege mit Temp 30, Schaffung von Radwegen und Spielstraßen, mehr Pflege der bestehenden Grünanlagen, eine Verbesserung der städtischen Atmosphäre“, zählen unter anderem zu den Zielsetzungen der Kiezinitiative Steglitz e. V., die seit dem Jahre 2011 besteht. „Wir wollen unter anderem auf die ,Vermüllung‘ an bestimmten Plätzen aufmerksam machen“, erklärt Catherine Philipp, die als Kassenwartin des Vereins verantwortlich zeichnet.
Aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse beteiligten sich neben dem Vorsitzenden Steffen Philipp und dem zweiten Vereinsvorsitzenden Kurt Lindner nur zwei weitere Interessierte, um den Kiez auf ,vermüllte‘ Plätze und verkehrsbelastete Plätze zu inspizieren. Zu den Stationen zählten unter anderen der Harry-Breslau-Park, der Franz-Amrehn-Platz (vormals Schildhornplatz), der Jochemplatz, Hermann-Ehlers-Platz, die Schwartzsche Villa, Plau-Henckels-Platz, die Paulensstraße, der Gustav-Mahler-Platz, der Breitenbachplatz und der Ahornplatz, wo die Initiative selbst bereits Frühlingsboten in Form von Krokussen gepflanzt hat. Ein Verkehrskonzept könnte laut Verein zum Beispiel durch die Installation eines einfachen Verkehrsleitsystems für den Bereich Schlossstraße umgesetzt werden.
(MiBa)












Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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