
Nun ist es offiziell: Die Grundschule am Stadtpark Steglitz ist "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Foto: Gogol
Strahlender Sonnenschein, zahlreiche Gäste, ein musikalisches Programm und eine Auszeichung: Auf dem Schulhof der Grundschule am Stadtpark Steglitz wurde am Freitag gefeiert. Sie erhielt die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Dreiviertel aller Schüler, Lehrer und weiterer Beschäftigter an der Schule hatten die Vereinbarung unterschrieben und damit gleich drei Verspreche abgegeben: sich für ein gutes Miteinander in der Schule einzusetzen, so dass jeder morgens gern und ohne Angst zur Schule kommt; nicht wegzuschauen bei Beleidigungen und Gewalt und mindestens einmal im Jahr eine Aktivität anzubieten, erklärte Samira Mahmud von der Koordinierungsstelle „Schule ohne Rassismus“, die die Auszeichnung überreichte.
Sich für ein gutes Klima an der Schule einzusetzen, sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einzusetzen, darum ginge es bei diesem Projekt, sagte Schulleiter Matthias Meyer. „Heute übernehmen wir alle dafür die Verantwortung.“ Er bedankte sich vor allem bei der Klasse 6c, Lehrer Jan Wunnenberg und Schulsozialarbeiterin Nicole Atzler, die das Projekt initiiert und vorangetrieben haben.
Emilija und Vinit aus der 6c zeigten sich froh, dass sie die anderen Schüler überzeugen konnten, sich dem Projekt anzuschließen. Mit einer Powerpoint-Präsentation hatten sie in den Klassen darüber aufgeklärt, was Rassismus ist und was Courage. „Wir sind alle unterschiedlich – das ist gut so, denn das macht unsere Schule bunt“, sagte Emilija vor dem versammelten Festpublikum, zu deren Ehrengäste auch Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski sowie der Projektpate, Schauspieler Oliver Korittke, gehörte. Der zeigte nicht nur seine HipHop-Moves, sondern erzählte auch, dass seine beiden besten Freunde als Kind nichtdeutscher Herkunft waren. Gleichzeitig betonte er, dass Gewalt keine Lösung für Auseinandersetzungen sei. Er hätte damals Streits in kleinen Wettkämpfen ausgetragen. Der Tag heute zeige ihm, dass so viele Nationen – an der Grundschule am Stadtpark Steglitz gibt es 44 verschiedene – gemeinsam Spaß haben und miteinander feiern können.
Für Richter-Kotowski trägt das Projekt auch zum weiteren Zusammenwachsen der vor zwei Jahren fusionierten Schule bei.
Mit der Auszeichnung ist die Grundschule am Stadtpark Steglitz nun eine von mehr als 1.700 Schulen bundesweit, die den Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ tragen. Anders aber als im Sport beginne die eigentliche Arbeit erst nach der Preisverleihung, so Mahmud.












Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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