Hildegard Josten, die Frauenbeauftragte des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, ist zu einer der beiden neuen Sprecherinnen der Landesarbeitgemeinschaft der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke (LAG) gewählt worden.
Die LAG ist einVernetzungsgremium der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Berlins. Sie sind in den Bezirken dafür zuständig, die Gleichstellung der Geschlechter in den Verwaltungen umzusetzen, kämpfen gegen gesellschaftspolitische Benachteiligungen von Frauen und mischen sich in die Politik ein. Sie sind bekannt für ihre Kampagnen anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ oder die Kampagne zum Equal Pay Day, dem Tag der Lohngerechtigkeit. Sie greifen Themen auf wie Häusliche Gewalt, Zwangsverheiratung, Lohnungerechtigkeit, unzureichende Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die mangelhaften Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen in die höchsten Leitungs- und Führungspositionen.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: