
Einen Bachlauf können sich einige Zinnowwald-Schüler sehr gut auf ihrem Schulhof vorstellen. Fots: Bavandi
Der Schulhof der Zinnowwald-Grundschule muss umgestaltet werden. Wer außer den Kindern weiß besser, wie’s gehen kann? Daher wurden alle Schüler und Schülerinnen zum Modellbau gerufen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Beratungsstelle „Grün macht Schule“ wurde das Projekt „Umgestaltung des Schulhofes“ der Zinnowwald-Grundschule in der Wilskistraße begonnen. Ziel ist es, den Schulhof in ein kindgerechtes, kleinräumiges, mit fantasievollen künstlerischen Objekten, Spiel-, Bewegungs- und Kommunikationsangeboten angereichertes Gelände zu verwandeln. Es soll den vielfältigen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. Und zwar sowohl während des Unterrichts als auch in der Betreuungszeit.
„Die Kinder unserer Schule haben ihre Wünsche und Vorstellungen von ihrem Schulhof in Plänen und Modellen umgesetzt“, erklärt Rektorin Gudrun Mojem. Experten planen in Folge die Umsetzung.
Die Projekt-Finanzierung könnte aus Geldern des EU-Fördertopfes, Spenden oder der Senatsunterstützung bestehen, steht aber noch nicht auf festen Beinen. Doch „man muss zuerst fliegen, sonst sind der Kreativität Grenzen gesetzt“, so die Schulleiterin. Daher stehen nun die Ideen der Kinder im Mittelpunkt.
Die Modelle sind fertiggestellt. Die Ergebnisse der Bewertung durch Delegierte aus jeder Klasse dienen als Grundlage zu weiteren Planung. Folgende Vorschläge wurden in der Ideen- und Modellbauwerkstatt gefertigt: Baumhäuser, Rutschen und sogar eine Bachlandschaft wurden entworfen. Eine Schulklasse plädiert für ein Verkaufshäuschen mit Kaffee und Kuchen. Weiter sollten ein Trampolin, ein Labyrinth, eine Drehscheibe und eine Seilbahn im Hof platziert werden. Selbstverständlich wurde der Wunsch nach einem verbesserten und größeren Fußballfeld laut, Schaukeln sollten ebenfalls dabei sein. Selbstverständlich darf bei diesem Angebot auch eine Ruheanlage mit Hängematten nicht fehlen.
(MiBa)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: