Am Samstag, 24. Juni, findet in der Dreifaltigkeitskirche, Paul-Schneider-Straße / Ecke Kaiser-Wilhelm-Straße, von 15 bis 18 Uhr eine, in Kooperation mit der Grundschule am Königsgraben entwickelte, Kirchenführung von Kindern für Kinder statt. Auch „andere neugierige Menschen“ können an der Führung teilnehmen. Der Eintritt ist frei.
27 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Grundschule am Königsgraben sind zu Experten von „Lankwitz-Kirche“ geworden. Fast ein ganzes Schuljahr lang haben sich die Kinder im Religionsunterricht mit den Eigenheiten dieser besonderen Kirche befasst. Sie haben sich mit der Baugeschichte vertraut gemacht, mit den Elementen des Evangelischen Gottesdienstes sowie mit der vielfältigen Nutzung des Gotteshauses von damals bis heute. Die Schüler haben die Kirche mit verbundenen Augen erkundet, gefühlt, gerochen, gelauscht, geschmeckt, sind in die Orgel geklettert und haben sogar in der Kirche übernachtet.
Neben dem Unterricht in der Schule arbeiteten die Kinder mit viel Begeisterung und Tatkraft über Wochen hinweg in Kleingruppen an dem Projekt. Unterstützt wurden sie dabei von der Religionslehrerin Katharina Seifried. Als Ergebnis des Projektes präsentieren die Schüler nun den anderen Kindern die Kirche auf eine anschauliche Weise.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner