Der Kranoldplatz im Herzen von Lichterfelde-Ost ist an Markttagen der lebendige Mittelpunkt des Kiezes – an den anderen fünf Wochentagen wird er lediglich als Parkplatz genutzt.
Das möchte die Standortgemeinschaft „Mein LiLa“ mit freundlicher Unterstützung der Wirtschaftsförderung Steglitz/Zehlendorf am Sonntag, den 25. August 2019 gerne einmal ändern.
Mit einer Mischung aus Live-Musik, einem Bühnenprogramm, Marktständen und gastronomischen Angeboten sowie vielfältigen Mitmach-Aktionen für Kinder, wird sich der Kranoldplatz in einem ganz neuen Licht zeigen.
Zwei mitreißende Bands werden dabei musikalisch einheizen: Die Afrikadelle Blues Band, sie kombinieren ihre westafrikanischen Wurzeln mit Afrobeat, Salsa, Funk, Blues und Jazz, sowie die Bluesband The Roaring Rag Beastie. Katja Nottke von Nottkes Kieztheater wird sich gegen 13.15 Uhr mit einer Showeinlage aus ihrem aktuellen Programm präsentieren.
Gegen 14 Uhr lädt einer der beliebtesten deutschen Kinderliedermacher Geraldino zum Mitsingen und Mitmachen ein. Ab ca. 15 Uhr startet das Musikprogramm, das in den Pausen durch weitere Vorführungen eingerahmt wird. Einige Geschäfte rund um den Kranoldplatz werden an diesem Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben.
(Jutta Goedicke, Standortgemeinschaft Mein LiLa)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner