
Bereits zum dritten Mal organisiert das Förderverein Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West e.V. das Sommerfest am S-Bahnhof. Foto: fpd
Bereits zum dritten Mal fand das diesjährige Sommerfest oder Kiezfest am Sonnabend, den 10. Juni, vor und im Bahnhof Lichterfelde-West statt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Hensel, freute sich über das herrliche Wetter und begrüßte die vielen Besucher. In seiner Ansprache nannte er den Vorsitzenden der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), Herrn Rögner-Francke sowie den Bezirksstadtrat Herrn Mückisch und den Abgeordneten Christian Goiny.
Die an der Längsseite von Alnatura errichtete „Budengasse“ machte dem Motto „Krempel“ alle Ehre: So mancher Trödler oder manche Trödlerin kehrte glücklich mit einer wunderschönen alten Tortenplatte oder Geschirr aus früherer Zeit nach Hause zurück.
Das ehrenamtliche Team um den Leiter des Bürgertreffpunkts, Herr Ohrt, sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. Dazu trugen auch die Zehlendorf-Lichterfelder Brauerei und Malz&Moritz bei. Kaum zu glauben, aber in Lichterfelde haben sich zwei kleine Brauereien etabliert. Sie werden am 15. Juli im Biergarten von Maria & Josef Teilnehmer des Braufestes sein.
Vielfältige künstlerische Darbietungen bildeten ebenfalls einen Anziehungspunkt vor dem Bahnhof: Tanzvorführungen (Flamenco und bulgarische Volkstänze), Percussion und „heiße“ brasilianische Trommelrhythmen, das Lichterfelder Ukulele-Orchester sowie Hits der Oldie-Band und das große Schlussrepertoire der MitsingZentrale wechselten von 11 Uhr bis in die Abendstunden miteinander ab.
Auch die Kunst kam nicht zu kurz: Im großen Saal des Bürgertreffpunkts stellten SchülerInnen der Clemens-Brentano Grundschule Kopien berühmter Meister aus. Beeindruckend! Und in 20 Geschäften des Kiezes stellen 20 KünstlerInnen bis zum 30. Juni ihre Werke aus: Textilkunst, Aquarelle, Acrylmalerei, Skulpturen und Fotoarbeiten – einen gelungenen Einblick in die Arbeiten gibt das von Petra Schützger entworfene Plakat. Also, einfach mal herumbummeln und in die Geschäfte schauen!
Im Obergeschoss des Bahnhofs konnte man sich im Otto Lilienthal Club über Lilienthals Flugversuche und bei einigen Modelleisenbahnbauern über deren Hobby informieren und sogar noch draußen in einer alten Lok zum Bahnhof Steglitz ein kleines Stück des Weges fahren. Mit der S-Bahn ankommende Fahrgäste verweilten, um die ausgestellten Informationstafeln über die Geschichte des Bahnhofs näher zu studieren.
Summa summarum war das diesjährige Kiezfest gut organisiert, sehr harmonisch und heiter – einfach gelungen.
fpd
Das Programm des Bürgertreffpunkts finden Sie unter www.lichterfelde-west.net.














Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner