14. Oktober 2025
Während es draußen wieder früher dunkel wird, ist es besonders schön, gemütlich einer Geschichte zu lauschen! Das Team der Bibliothek hat dafür viele verschiedene Bücher ausgewählt, die das junge Publikum begeistern werden. Hinterher wird passend zur jeweiligen Geschichte gemalt oder gebastelt. Spaß ist dabei für alle garantiert!
Passend zu den vielen verschiedenen Festen werden unter anderem sowohl unheimliche als auch weihnachtliche Geschichten gelesen, wie z.B. „Gespenster-Party“ oder „Der Nikolaus hat viel zu tun“. Des Weiteren geht es in den Geschichten wieder um Freundschaft und Miteinander, aber auch um die herannahende Winterzeit.
Immer am Dienstag ab 16:30 Uhr lesen die Mitarbeitenden der Bibliothek vor.
Hier ist das Programm für Oktober bis Dezember:
14.10. Das kleine Gespenst - Tohuwabohu auf Burg Eulenstein– Kamishibai
21.10. Die kleine Schusselhexe – Kamishibai
28.10. Gespenster-Party – Kamishibai
04.11. Geburtstag feiern mit Emma und Paul – Kamishibai
11.11. St. Martin feiern mit Emma und Paul– Kamishibai
18.11. Pippilothek???- Eine Bibliothek wirkt Wunder – Kamishibai
25.11. Leo Lausemaus kann nicht verlieren – Kamishibai
02.12. Der Nikolaus hat viel zu tun– Kamishibai
09.12. Den Winter erleben mit Emma und Paul – Kamishibai
16.12. So leben die Tiere im Winter – Kamishibai
23.12. In der Weihnachtsbäckerei – Kamishibai
Termin: immer dienstags ab 16:30 Uhr
Eintritt: frei. Ohne Voranmeldung.
Information unter Tel. 90299 5458












Johanna Mertens in der BVV am 22. April 2026, Rede zum Thema Kinder- und Jugendparlament | Foto: Grüne Fraktion[/caption]
Steglitz-Zehlendorf bekommt ein Kinder- und Jugendparlament. Das hat die BVV in der vergangenen Woche beschlossen.
Wir dokumentieren die Rede von Johanna Martens, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen, im Wortlaut:
Wir haben vor anderthalb Jahren einstimmig beschlossen, ein Beteiligungsgremium für Kinder und Jugendliche auf den Weg zu bringen. Seitdem ist viel passiert: Es gab einen strukturierten Beteiligungsprozess, Gespräche in Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und mit Fachkräften. Und vor allem mit den jungen Menschen selbst.
Wir haben uns bewusst nicht vorab auf eine Struktur für ein solches Gremium festgelegt und diese den Kindern- und Jugendlichen vorgesetzt, sondern den Beteiligungsprozess ernst genommen. Das Ergebnis dieses Prozesses war eindeutig: Die Kinder und Jugendlichen in Steglitz-Zehlendorf wollen ein Kinder- und Jugendparlament.
Das Kinder- und Jugendparlament wird demokratisch gewählt, breit zusammengesetzt aus Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereinen und weiteren Organisationen. Es gibt klare Regelungen zur Repräsentanz und zur Einbindung verschiedener Gruppen im Bezirk.
Und mit der Änderung der Geschäftsordnung integrieren wir dieses neue Gremium in unsere Arbeit in der BVV: Das Kinder- und Jugendparlament wird zu den Sitzungen eingeladen, kann eigene Anträge in die BVV einbringen und erhält eine nachvollziehbare Rückmeldung, wenn Anträge abgelehnt werden sollten. Auch Rederechte sind vorgesehen. Das sind notwendige strukturelle Veränderungen, die echte Mitwirkung ermöglichen.
Warum ist das so wichtig? Weil wir damit zeigen, dass wir die Anliegen junger Menschen ernst nehmen. Weil wir damit Vertrauen in die Bezirkspolitik schaffen. Und weil wir somit ganz konkret in und mit diesem Gremium etwas gegen Politikverdrossenheit tun.
Viele junge Menschen haben das Gefühl, dass Politik über sie hinweg entscheidet, sie nicht ernst nimmt. Doch wer früh erlebt, dass die eigene Stimme gehört wird und Einfluss hat, entwickelt Vertrauen in demokratische Prozesse. Mit diesem Beschluss heute können wir zeigen: Eure Perspektiven sind nicht nur willkommen – sie haben Gewicht.
Gleichzeitig profitieren auch wir als Bezirksverordnete und der Bezirk selbst: Kinder und Jugendliche nehmen ihren Bezirk anders wahr als wir Erwachsene, haben oft einen anderen Blick auf ihren Alltag: auf Schulwege, Freizeitangebote oder öffentliche Räume. Sie sehen Probleme, die wir vielleicht übersehen würden und haben Ideen, auf die wir selbst nicht kommen würden. Diese Perspektiven machen unsere Entscheidungen als BVV besser.
Deshalb geht es heute auch um Vertrauen: Vertrauen darin, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen können und wollen. Und dass sie uns als Bezirkspolitik vertrauen können. Und es geht um Respekt: Respekt vor der Zeit, dem Engagement und den klaren Forderungen, die im Beteiligungsprozess formuliert worden sind.
Ich möchte mich deshalb im Namen der Grünen Fraktion ausdrücklich bei allen bedanken, die daran mitgewirkt haben: bei allen Kindern und Jugendlichen, die sich eingebracht haben, bei den Einrichtungen, Fachkräften und der Verwaltung, die diesen Prozess getragen haben. Sie haben die Grundlage dafür geschaffen, dass wir heute diesen Schritt gehen können.