26. April 2026
Achim Freyer, geboren 1934, ließ sich zunächst als Maler und Graphiker ausbilden, bevor er Meisterschüler von Berthold Brecht am Berliner Ensemble wurde. In Ost-Berlin arbeitete er als Bühnen- und Kostümbildner unter anderem mit Ruth Berghaus, Adolf Dresen und Benno Besson. 1972 übersiedelte er nach West-Berlin und begann hier auch bald mit eigenen Regiearbeiten. 1988 gründete er das Freyer Ensemble, dem Schauspieler, Tänzer, Akrobaten, Musiker, Regisseure und Bühnenbildner angehören. Seit vielen Jahrzehnten inszeniert er an zahlreichen führenden Theatern Deutschlands und Europas.
Als bildender Künstler war Achim Freyer zweimal auf der documenta in Kassel vertreten und lehrte über 20 Jahre als ordentlicher Professor an der UdK Berlin.
2009 gründete er die Achim Freyer Stiftung in seiner Privatvilla im historischen Villenviertel in Lichterfelde-West. Seit 2013 betreibt dort die rechtsfähige Stiftung das „Kunsthaus Achim Freyer Stiftung“ mit einem Förderprogramm für junge bildende und darstellende Künstler und mit wechselnden Sonderausstellungen in der Galerie des Kunsthauses. Jeden Sonntag werden zudem Führungen durch die Kunstsammlung Achim Freyers mit über 2000 Exponaten internationaler Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts angeboten.












Kraftwerk Steglitz | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Insolvenzgericht Charlottenburg hat am 7. Mai einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der SF Grambin Beteiligung GmbH gestellt. Dem Unternehmen gehört das Gelände des ehemaligen Kraftwerks Steglitz.
Mit seinem Antrag trifft das Gericht Sicherungsmaßnahmen, um das Vermögen bis zur eigentlichen Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu erhalten. Es wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.
„Der wird den Beschluss morgen wieder aufheben“, ist sich Steffen Fräbel, Geschäftsführer der Grambin GmbH sicher. Die Gesellschaft, deren alleiniger Gesellschafter Fräbel ist, habe vom Finanzamt die Aufforderung erhalten, einen Grundsteuerbescheid für 2024 zu begleichen, der am 1.7.2024 fällig wurde. „Wir haben aber erst am 15. Juni gekauft“, so Fräbel, für die Rechnung sei er nicht haftbar. Insgesamt gehe es nun um eine Forderung von rund 32.000 Euro, die unter Vorbehalt an das Finanzamt gezahlt werden solle. „Ich überweise heute 40.000 Euro. Das ist morgen wieder vom Tisch.“