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27. Februar 2025
»Der lachende Uhu«
Gedicht-Wettstreit
Die Schlaraffia Lietzowia e.V. und die Prinz-Rupi-Kulturstiftung laden alle Literaturbegeisterten herzlich zum Gedicht-Wettstreit „Der lachende Uhu“ ein. Dieser Wettbewerb steht im Zeichen des Uhus, dem Wappenvogel der Weisheit, des Wissens und der Kultur. Gesucht werden Gedichte, die sich auf kreative und inspirierende Weise mit diesem faszinierenden Vogel oder der Tierwelt allgemein auseinandersetzen. Ob in gebundener oder freier Form, klassisch oder experimentell – jeder poetische Beitrag ist willkommen.
Teilnahmebedingungen
• Jeder kann mitmachen und bis zu drei Gedichte einreichen.
• Die Gedichte können in gebundener oder freier Sprache verfasst sein.
• Jeder Einsendung ist eine kurze Biografie beizufügen, die auch Hinweise auf eventuelle bisherige Veröffentlichungen enthält.
• Die Teilnehmer bestätigen mit der Einreichung, dass die eingesandten Werke ihre eigenen Originalwerke sind und keine Rechte Dritter verletzen. Plagiate oder nicht originale Beiträge werden disqualifiziert. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.
• Die eingereichten Gedichte werden in einer Anthologie veröffentlicht.
• Einsendeschluss bis spätestens 28. Februar 2025 an prinzrupi@gmail.com mit dem Stichwort »Der lachende Uhu«.
Preise
Eine Jury wird aus den Einsendungen drei Preisträger auswählen:
1. Preis: € 300,00
2. Preis: € 200,00
3. Preis: € 100,00
Veröffentlichung
Alle Gedichte, die den Wettbewerbsbedingungen entsprechen, werden in einer Anthologie veröffentlicht. Mit der Teilnahme erklären sich die Einsender damit einverstanden, dass ihre Gedichte honorarfrei in einer Anthologie der Prinz Rupi Kulturstiftung abgedruckt werden. Die Teilnehmer behalten die Urheberrechte an ihren Werken. Der Herausgeber erhält lediglich ein nicht-exklusives Nutzungsrecht für die Veröffentlichung im Rahmen des Wettbewerbs. Die Bereitschaft zur Veröffentlichung in gedruckter Form ist keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme und kann mit einem entsprechenden Hinweis zur Einsendung verweigert werden.
Datenschutz und Einwilligung
Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihre persönlichen Daten (einschließlich der Biografie und Angaben zu Veröffentlichungen) ausschließlich für die Durchführung des Wettbewerbs verwendet werden. Nach Abschluss des Wettbewerbs werden die Daten gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen behandelt. Eine ausführliche Datenschutzerklärung ist auf unserer Website verfügbar.
Öffentliche Lesung und Preisverleihung
Die Teilnehmer sind herzlich eingeladen, ihre Gedichte bei einer öffentlichen Lesung am 27. Februar 2025 um 19:00 Uhr im Schlaraffischen Kulturverein Kaleidoskop, Treitschkestraße 17, D-12163 Berlin-Steglitz, vorzutragen. Der Eintritt ist frei.
Haftungsausschluss
Schlaraffia Lietzowia e.V. und Prinz Rupi Kulturstiftung übernehmen keine Haftung für Verluste, Schäden oder andere Unannehmlichkeiten, die im Zusammenhang mit der Teilnahme am Wettbewerb entstehen könnten.
Kontakt
Weitere Informationen auf: lietzowia.de.
Pressekontakt: prinzrupi@gmail.com












Johanna Mertens in der BVV am 22. April 2026, Rede zum Thema Kinder- und Jugendparlament | Foto: Grüne Fraktion[/caption]
Steglitz-Zehlendorf bekommt ein Kinder- und Jugendparlament. Das hat die BVV in der vergangenen Woche beschlossen.
Wir dokumentieren die Rede von Johanna Martens, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen, im Wortlaut:
Wir haben vor anderthalb Jahren einstimmig beschlossen, ein Beteiligungsgremium für Kinder und Jugendliche auf den Weg zu bringen. Seitdem ist viel passiert: Es gab einen strukturierten Beteiligungsprozess, Gespräche in Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und mit Fachkräften. Und vor allem mit den jungen Menschen selbst.
Wir haben uns bewusst nicht vorab auf eine Struktur für ein solches Gremium festgelegt und diese den Kindern- und Jugendlichen vorgesetzt, sondern den Beteiligungsprozess ernst genommen. Das Ergebnis dieses Prozesses war eindeutig: Die Kinder und Jugendlichen in Steglitz-Zehlendorf wollen ein Kinder- und Jugendparlament.
Das Kinder- und Jugendparlament wird demokratisch gewählt, breit zusammengesetzt aus Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereinen und weiteren Organisationen. Es gibt klare Regelungen zur Repräsentanz und zur Einbindung verschiedener Gruppen im Bezirk.
Und mit der Änderung der Geschäftsordnung integrieren wir dieses neue Gremium in unsere Arbeit in der BVV: Das Kinder- und Jugendparlament wird zu den Sitzungen eingeladen, kann eigene Anträge in die BVV einbringen und erhält eine nachvollziehbare Rückmeldung, wenn Anträge abgelehnt werden sollten. Auch Rederechte sind vorgesehen. Das sind notwendige strukturelle Veränderungen, die echte Mitwirkung ermöglichen.
Warum ist das so wichtig? Weil wir damit zeigen, dass wir die Anliegen junger Menschen ernst nehmen. Weil wir damit Vertrauen in die Bezirkspolitik schaffen. Und weil wir somit ganz konkret in und mit diesem Gremium etwas gegen Politikverdrossenheit tun.
Viele junge Menschen haben das Gefühl, dass Politik über sie hinweg entscheidet, sie nicht ernst nimmt. Doch wer früh erlebt, dass die eigene Stimme gehört wird und Einfluss hat, entwickelt Vertrauen in demokratische Prozesse. Mit diesem Beschluss heute können wir zeigen: Eure Perspektiven sind nicht nur willkommen – sie haben Gewicht.
Gleichzeitig profitieren auch wir als Bezirksverordnete und der Bezirk selbst: Kinder und Jugendliche nehmen ihren Bezirk anders wahr als wir Erwachsene, haben oft einen anderen Blick auf ihren Alltag: auf Schulwege, Freizeitangebote oder öffentliche Räume. Sie sehen Probleme, die wir vielleicht übersehen würden und haben Ideen, auf die wir selbst nicht kommen würden. Diese Perspektiven machen unsere Entscheidungen als BVV besser.
Deshalb geht es heute auch um Vertrauen: Vertrauen darin, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen können und wollen. Und dass sie uns als Bezirkspolitik vertrauen können. Und es geht um Respekt: Respekt vor der Zeit, dem Engagement und den klaren Forderungen, die im Beteiligungsprozess formuliert worden sind.
Ich möchte mich deshalb im Namen der Grünen Fraktion ausdrücklich bei allen bedanken, die daran mitgewirkt haben: bei allen Kindern und Jugendlichen, die sich eingebracht haben, bei den Einrichtungen, Fachkräften und der Verwaltung, die diesen Prozess getragen haben. Sie haben die Grundlage dafür geschaffen, dass wir heute diesen Schritt gehen können.