24. März 2026
Zwischennutzung ist mehr als eine kurzfristige Lösung für leerstehende Flächen. Sie kann ein wirkungsvoller Impulsgeber für die nachhaltige Belebung von Gewerbestandorten sein. Wenn temporäre Nutzungskonzepte bewusst eingesetzt werden, entstehen neue Räume für Ideen, Begegnung und wirtschaftliche Aktivitäten.
Zwischennutzungen verbinden dabei oft kulturelle, praktische und unternehmerische Ansätze: Sie eröffnen Spielräume für Experimente, ermöglichen jungen Initiativen und Unternehmen den Zugang zu Flächen und schaffen gleichzeitig neue Anziehungspunkte für Nachbarschaften und Quartiere.
Zudem können temporäre Nutzungen helfen, auf aktuelle Nutzungsbedarfe flexibel zu reagieren. Temporäre Wohnformen können leerstehende Gewerbeflächen vorübergehend nutzbar machen und so dringend benötigten Wohnraum schaffen. Solche Modelle ermöglichen es, vorhandene Flächen sinnvoll zu nutzen, während langfristige Entwicklungs- oder Umnutzungsprozesse vorbereitet werden. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bietet sich die Chance, Immobilien aktiv zu halten und neue Nutzungsperspektiven zu erproben, während sich regional zusätzliche Handlungsspielräume im Umgang mit Leerstand gewinnen lassen.
Welche Rahmenbedingungen und Kooperationen sind notwendig, damit Zwischennutzung erfolgreich umgesetzt werden kann? Welche temporären Nutzungskonzepte haben sich in der Praxis bewährt? Und wie können unterschiedliche Akteurinnen und Akteure gemeinsam Lösungen entwickeln, die sowohl kurzfristige Impulse setzen als auch langfristige Perspektiven für Standorte eröffnen?
Im Rahmen des 33. RegioTalk des Regionalinkubators Berlin Südwest spricht der Moderator des Abends, Juri Effenberg, nach einer kurzen Begrüßung durch Hausherr Moritz Senff, mit den Gästen Patrick Steinhoff (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Steglitz-Zehlendorf), Alexander Wolf (Stiftung AusserGewöhnlich Berlin), Notker Schweikhardt (Zentrale Koordinierungsstelle für Zwischennutzung visit.berlin), Matthias Eisentraut (Logistikimmobilien Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG) und Käthe Fleischer (Strategin für urbane Retail-Innovationen, NovaQ) über diese und viele weitere Themen, die im Hinblick auf eine erfolgreiche Aktivierung von Leerstand von Bedeutung sind.
Der 33. RegioTalk des Regionalinkubators Berlin Südwest findet in den Räumlichkeiten des „Zeit ist knapp“ im Steglitzer Kreisel (ehemalige Globetrotter-Fläche), Schloßstraße 83, 12165 Berlin, statt.
Der Abend ist für alle Gäste kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 23. März via E-Mail an regionalinkubator@ba-sz.berlin.de erwünscht.












Johanna Martens in der BVV am 22. April 2026, Rede zum Thema Kinder- und Jugendparlament | Foto: Grüne Fraktion[/caption]
Steglitz-Zehlendorf bekommt ein Kinder- und Jugendparlament.