Die Bezirksverordneten von Steglitz-Zehlendorf wollen mehr Schulpsychologen und forderten das Bezirksamt einstimmig dazu auf, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass im Schulpsychologischen Beratungszentrum so schnell wie möglich mehr Schulpsychologen für die Betreuung der Schüler im Bezirk zur Verfügung stehen. „Der aktuelle Schnitt von etwa 5.000 bis 6.000 Schülern pro Schulpsychologe ist ein Armutszeugnis. Der von der OECD angestrebte Schnitt von 2.500 Schülern pro Schulpsychologe ist anzustreben“, findet die Grünen-Fraktion, die den Antrag eingereicht hatte.
Fehlen würden an den Schulen auch auch Medienwarte, die sich um die IT-Fragen der Schulen kümmern, finden die Piraten. Ihr Antrag fand ebenfalls die Zustimmung der anderen Fraktionen. Da die „Bemühungen um die Installation von IT-Beauftragten in der Vergangenheit gescheitert sind, seither aber Komplexität und Größe der schulischen IT-Systeme erheblich angewachsen sind, sollte ein erneuter Vorstoß unternommen werden, die Schulen zu befähigen, eine qualifizierte Person zu beschäftigen“, heißt es im Antrag.












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: