Veranstaltungen im Juli 2026
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Achtsamkeitskurs Achtsamkeitskurs
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7. Juli 2026Engagement lokal – Zusammen Zukunft machen - Aktionstag mit Lesung Engagement lokal – Zusammen Zukunft machen - Aktionstag mit Lesung
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7. Juli 2026Mitmachveranstaltung: Engagement lokal – Zusammen Zukunft machen Mitmachveranstaltung: Engagement lokal – Zusammen Zukunft machen
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7. Juli 2026
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"Der Herzrasen. Alltagswörter anders“ - Lesung mit Georg Gehlhoff "Der Herzrasen. Alltagswörter anders“ - Lesung mit Georg Gehlhoff
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10. Juli 2026
Festmachen – weit hinter dem Horizont Festmachen – weit hinter dem Horizont
10. Juli 2026Schwartzsche Villa -
Führung: Mit den Augen der Vergangenheit Führung: Mit den Augen der Vergangenheit
11. Juli 2026ROLLER DISCO KIDS ROLLER DISCO KIDS
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11. Juli 2026Klassik trifft Jazz – Melodie und Rhythmus im Einklang Klassik trifft Jazz – Melodie und Rhythmus im Einklang
11. Juli 2026Schwartzsche Villa -
Bienentag im Museumsdorf: Wie der Honig ins Glas kommt Bienentag im Museumsdorf: Wie der Honig ins Glas kommt
12. Juli 2026 -
Achtsamkeitskurs Achtsamkeitskurs
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14. Juli 2026 -
Kostenlose Familienrechtsberatung Kostenlose Familienrechtsberatung
16. Juli 2026 -
Kicking Classics – Mozart meets Messi Kicking Classics – Mozart meets Messi
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17. Juli 2026Schwartzsche Villa -
ROLLER DISCO KIDS ROLLER DISCO KIDS
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18. Juli 2026Ata la taba – zeitgenössische argentinische Folklore Ata la taba – zeitgenössische argentinische Folklore
18. Juli 2026Schwartzsche Villa -
Achtsamkeitskurs Achtsamkeitskurs
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21. Juli 2026 -
ROLLER DISCO KIDS ROLLER DISCO KIDS
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25. Juli 2026 -
Achtsamkeitskurs Achtsamkeitskurs
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28. Juli 2026 -
"Küstenstille" - Lesung mit Petra Tessendorf in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek "Küstenstille" - Lesung mit Petra Tessendorf in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek
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30. Juli 2026












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die BVG startet auf ihrer Buslinie 186 den Testbetrieb mit sprechenden Bussen und einer neuen Assistenz-App. Das Pilotprojekt ist mit bis zu 20 Fahrzeugen unterwegs.
Vorerst werden bis zu 20 Busse mit der neuen Sprechfunktion ausgestattet und bis Dezember 2026 im regulären Linienverkehr getestet. Der 186er durchfährt auf seiner Linie von Grunewald kommend den Bezirk Steglitz-Zehlendorf vom Walther-Schreiber-Platz bis Lichterfelde Süd. Ziel des Projekts ist es, blinden und sehbehinderten Fahrgästen eine selbstständigere und sichere Nutzung des Nahverkehrs zu ermöglichen.
„Für blinde und sehbehinderte Menschen kann die Frage, welcher Bus gerade einfährt oder wo sich die richtige Tür befindet, im Alltag eine große Herausforderung sein“, sagt Sabina Kusmin-Tyburski, Geschäftseinheitsleitung IT & Digitale Infrastruktur bei der BVG. „Mit den sprechenden Bussen wollen wir die Orientierung erleichtern und unseren Fahrgästen mehr Sicherheit ermöglichen.“
Kern des Probebetriebs sind sogenannte „sprechende Fahrzeuge“. Die Busse kündigen an den Haltestellen zwischen 6 und 22 Uhr ihre Liniennummer und ihr Fahrziel automatisch über Außenlautsprecher an. Ergänzend wird ein akustisches Tür-Findesignal („Klopfen“) erprobt, dass die Orientierung beim Einstieg erleichtern soll. So können blinde und sehbehinderte Fahrgäste insbesondere an Haltestellen mit mehreren Linien leichter erkennen, welches Fahrzeug vor ihnen steht und an welcher Tür sie einsteigen können.
In einer zweiten Testphase wird eine Mobilitätsassistenz-App in den Probebetrieb integriert. Die speziell für betroffene Menschen entwickelte Anwendung unterstützt bei der Orientierung und Navigation im Nahverkehr. Darüber hinaus können Nutzerinnen und Nutzer in den Nachtstunden akustische Ansagen bedarfsgerecht auslösen, so dass diese nur ertönen, wenn sie auch wirklich gebraucht werden. Zusätzlich besteht jederzeit die Möglichkeit Ein- und Ausstiegswünsche bereits vorab digital zu übermitteln. Über eine Schnittstelle kommuniziert die App direkt mit dem Fahrzeug. Das Fahrpersonal erhält die Information ähnlich wie bei einem regulären Haltewunsch und kann sich dadurch frühzeitig auf Fahrgäste mit Unterstützungsbedarf beim Ein- und Ausstieg einstellen.
Mit dem Probebetrieb sammelt die BVG gemeinsam mit 20 Testnutzern Erkenntnisse für die schrittweise Einführung einer berlinweiten akustischen Fahrgastinformation im Busbetrieb bis 2027 und im gesamten Straßenbahnbetrieb bis 2028. Die Erfahrungen und Rückmeldungen der Teilnehmenden fließen dabei direkt in die Weiterentwicklung des Systems ein. Das Projekt wird in enger Abstimmung mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) umgesetzt.
ABSV-Geschäftsführer Thomas Krämer zeigt sich sehr zufrieden: "Für von Blindheit oder einer Sehbehinderung betroffene Menschen geht mit dem Start des Probebetriebs ein Jahrzehnte gehegter Wunsch in Erfüllung: Selbständig Busse und Straßenbahnen ohne fremde Hilfe oder die Unterstützung des Fahrers auch an Mehrfachhaltestellen nutzen zu können. Aus diesem Grund haben wir dieses Projekt seit vielen Jahren begleitet und hoffen auch im Rahmen des Testbetriebs weitere wertvolle Hinweise geben zu können."