Veranstaltungen im Juli 2026
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Führung: "Die Besprechung am Wannsee" Führung: "Die Besprechung am Wannsee"
11. Juli 2026Führung: Mit den Augen der Vergangenheit Führung: Mit den Augen der Vergangenheit
11. Juli 2026ROLLER DISCO KIDS ROLLER DISCO KIDS
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11. Juli 2026Workshop mit der Künstlerin Matilde Cánepa González Workshop mit der Künstlerin Matilde Cánepa González
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11. Juli 2026 -
Bienentag im Museumsdorf: Wie der Honig ins Glas kommt Bienentag im Museumsdorf: Wie der Honig ins Glas kommt
12. Juli 2026Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus
12. Juli 2026 -
ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf
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13. Juli 2026 -
Kostenlose Familienrechtsberatung Kostenlose Familienrechtsberatung
16. Juli 2026 -
Führung: "Die Besprechung am Wannsee" Führung: "Die Besprechung am Wannsee"
18. Juli 2026ROLLER DISCO KIDS ROLLER DISCO KIDS
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18. Juli 2026Workshop mit der Künstlerin Gesine Wenzel Workshop mit der Künstlerin Gesine Wenzel
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18. Juli 2026 -
Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus
19. Juli 2026 -
ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf
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20. Juli 2026 -
Führung: "Die Besprechung am Wannsee" Führung: "Die Besprechung am Wannsee"
25. Juli 2026ROLLER DISCO KIDS ROLLER DISCO KIDS
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25. Juli 2026Workshop mit der Künstlerin Gesine Wenzel Workshop mit der Künstlerin Gesine Wenzel
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25. Juli 2026 -
ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf ENGLISH FOR YOU - Englisch für Freizeit und Beruf
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27. Juli 2026












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die BVG startet auf ihrer Buslinie 186 den Testbetrieb mit sprechenden Bussen und einer neuen Assistenz-App. Das Pilotprojekt ist mit bis zu 20 Fahrzeugen unterwegs.
Vorerst werden bis zu 20 Busse mit der neuen Sprechfunktion ausgestattet und bis Dezember 2026 im regulären Linienverkehr getestet. Der 186er durchfährt auf seiner Linie von Grunewald kommend den Bezirk Steglitz-Zehlendorf vom Walther-Schreiber-Platz bis Lichterfelde Süd. Ziel des Projekts ist es, blinden und sehbehinderten Fahrgästen eine selbstständigere und sichere Nutzung des Nahverkehrs zu ermöglichen.
„Für blinde und sehbehinderte Menschen kann die Frage, welcher Bus gerade einfährt oder wo sich die richtige Tür befindet, im Alltag eine große Herausforderung sein“, sagt Sabina Kusmin-Tyburski, Geschäftseinheitsleitung IT & Digitale Infrastruktur bei der BVG. „Mit den sprechenden Bussen wollen wir die Orientierung erleichtern und unseren Fahrgästen mehr Sicherheit ermöglichen.“
Kern des Probebetriebs sind sogenannte „sprechende Fahrzeuge“. Die Busse kündigen an den Haltestellen zwischen 6 und 22 Uhr ihre Liniennummer und ihr Fahrziel automatisch über Außenlautsprecher an. Ergänzend wird ein akustisches Tür-Findesignal („Klopfen“) erprobt, dass die Orientierung beim Einstieg erleichtern soll. So können blinde und sehbehinderte Fahrgäste insbesondere an Haltestellen mit mehreren Linien leichter erkennen, welches Fahrzeug vor ihnen steht und an welcher Tür sie einsteigen können.
In einer zweiten Testphase wird eine Mobilitätsassistenz-App in den Probebetrieb integriert. Die speziell für betroffene Menschen entwickelte Anwendung unterstützt bei der Orientierung und Navigation im Nahverkehr. Darüber hinaus können Nutzerinnen und Nutzer in den Nachtstunden akustische Ansagen bedarfsgerecht auslösen, so dass diese nur ertönen, wenn sie auch wirklich gebraucht werden. Zusätzlich besteht jederzeit die Möglichkeit Ein- und Ausstiegswünsche bereits vorab digital zu übermitteln. Über eine Schnittstelle kommuniziert die App direkt mit dem Fahrzeug. Das Fahrpersonal erhält die Information ähnlich wie bei einem regulären Haltewunsch und kann sich dadurch frühzeitig auf Fahrgäste mit Unterstützungsbedarf beim Ein- und Ausstieg einstellen.
Mit dem Probebetrieb sammelt die BVG gemeinsam mit 20 Testnutzern Erkenntnisse für die schrittweise Einführung einer berlinweiten akustischen Fahrgastinformation im Busbetrieb bis 2027 und im gesamten Straßenbahnbetrieb bis 2028. Die Erfahrungen und Rückmeldungen der Teilnehmenden fließen dabei direkt in die Weiterentwicklung des Systems ein. Das Projekt wird in enger Abstimmung mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) umgesetzt.
ABSV-Geschäftsführer Thomas Krämer zeigt sich sehr zufrieden: "Für von Blindheit oder einer Sehbehinderung betroffene Menschen geht mit dem Start des Probebetriebs ein Jahrzehnte gehegter Wunsch in Erfüllung: Selbständig Busse und Straßenbahnen ohne fremde Hilfe oder die Unterstützung des Fahrers auch an Mehrfachhaltestellen nutzen zu können. Aus diesem Grund haben wir dieses Projekt seit vielen Jahren begleitet und hoffen auch im Rahmen des Testbetriebs weitere wertvolle Hinweise geben zu können."