PINK Zone im U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen mit auffälligen Markierungen ihre Notrufsäulen noch sichtbarer machen. Das Ziel ist mehr Sicherheit an U-Bahnhöfen.
Das Pilotprojekt trägt den Arbeitstitel „Pink*Zone“. PINK steht dabei für Punkt für Information, Notruf und Kontakt, das Sternchen für alle. Getestet werden auffällige Markierungen rund um die Notruf- und Informationssäulen. Wer sich unwohl fühlt oder Hilfe benötigt, erreicht über den Notrufknopf jederzeit direkt die Sicherheitsleitstelle der BVG: Die Mitarbeitenden sehen die Fahrgäste per Videoübertragung, können Unterstützung organisieren und bei Bedarf Videodaten sichern.
Mit der Maßnahme will die BVG die Zahl der Straftaten weiter senken. Im Jahr 2025 wies die Statistik nach Unternehmensangaben den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren aus, der Trend setze sich fort: „Gegenüber dem Vorjahreszeitraum gingen laut aktuellem Stand die registrierten Straftaten um rund 16 Prozent zurück“, so die BVG.
In der ersten Phase wurden die U-Bahnhöfe Alexanderplatz, Kurfürstenstraße, Britz-Süd, Walther-Schreiber-Platz und Osloer Straße mit PINK Zones ausgestattet. Getestet werden die Farben blau, gelb und pink.
Wer Feedback zum Versuch geben möchte, kann über einen QR-Code seine Erfahrungen direkt mit der BVG teilen. Die Rückmeldungen sollen in die Auswertung des Pilotprojekts einfließen.
Treuenfels/PM
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