2012 hat die Groth Gruppe die ehemalige Parks Range in Lichterfelde-Süd gekauft, um dort Wohnungen zu errichten. Die Naturschutzmaßnahmen auf dem Privatgrundstück aber zahlte bisher noch das Bezirksamt, hatte sogar eine eigene Stelle dafür geschaffen. Damit soll nun Schluss sein. Auf Antrag der SPD-Fraktion, dem nach Änderungen auch Piraten und CDU beigetreten waren, soll das Bezirksamt dafür sorgen, dass in Zukunft der Investor beziehungsweise der Eigentümer die Maßnahmen finanziert. „Finanzmittel des Bezirkshaushalts oder aus zweckgebundenen Einnahmen oder anderen deckungsfähigen Posten sollen nicht dafür eingesetzt werden, sofern sie nicht von Dritten genau zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden“, heißt es in dem Antrag. Zwar könne man die Landschaftspflege mit einem öffentlichen Interesse begründen, doch selbst dann sei eine „Finanzierung durch den Bezirk nur subsidiär und vorrangig der Eigentümer zur Aufbringung der entsprechenden Finanzen verpflichtet“, begründete dei SPD ihren Antrag und verweist auf die angespannte Haushaltslage im Bezirk.
(sn)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: