Das neue Baugesetzbuch sieht vor, dass Kinder und Jugendliche bei Bauprojekten beteiligt werden werden müssen. Um sicherzustellen, dass dies auch beim Projekt Parks Range in Lichterfelde-Süd berücksichtigt wird, haben die Bezirksverordneten von Steglitz-Zehlendorf eine solche Beteiligung auf ihrer Dezembersitzung beschlossen. Zudem fordern sie das Bezirksamt dazu auf, sich beim Investor dafür einzusetzen, dass bei der Entwicklung des Geländes „die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen besonders beachtet werden“. Dies könnte durch die Zusammenarbeit mit Trägern der freien Jugendhilfe geschehen, etwa in Form eines Workshops mit Kindern und Jugendlichen aus Lichterfelde-Süd. „Kinder und Jugendliche haben andere Bedürfnisse und Anforderungen an Stadtplanung als Erwachsene. Sich gezielt damit auseinanderzusetzen ist für alle Beteiligten ein Gewinn“, begründete die Grünen-Fraktion ihren Antrag.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner
Bereits am 15.10.2013 war das auf der Informationsveranstaltung und Fortsetzung des Bürgerdialogs in der Carl-Schuhmann-Sporthalle eine Forderung durch einen Bezirksverordneten der Piratenfraktion. Ist aber trotzdem schön, dass die Grünen zusammen mit den Piraten diesen Antrag im Dezember 2013 gestellt haben. 😉