
Archiv-Foto: Gogol
Der Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner ist tot. Er wurde tot in seiner Steglitzer Wohnung gefunden zusammen mit einer zweiten Leiche. Die Partei bestätigte den Tod:
„Mit sehr großer Bestürzung haben wir soeben erfahren, dass unser langjähriges und sehr engagiertes Parteimitglied Gerwald Claus-Brunner nicht mehr unter uns ist. Nach Mitteilung der Polizei war es weder ein Unfall noch Fremdverschulden, sondern er hat wohl selbst seinem Leben ein Ende gesetzt. Genauere Umstände sind uns nicht bekannt; allerdings wussten wir von einer unheilbaren Erkrankung.
Faxe, wie wir ihn alle nannten, war nie unumstritten, Faxe war nie einfach und er hatte es auch nie leicht. Jeder von uns kann eine Geschichte über ihn erzählen. Auch sein Auftreten, immer in Latzhose und mit Küfiya (Palästinensertuch) um den Kopf, seine im wahrsten Sinne große Erscheinung, hat ihn immer sofort für alle sichtbar gemacht. Im Oktober 2011, als er als Mitglied der ersten Piratenfraktion ins Abgeordnetenhaus von Berlin einzog, hat er nach einigen Querelen um eben diese Küfiya diese einfach um eine Kette mit Davidstern ergänzt. Auch so war Faxe – pragmatisch mit Haltung.
Seine Arbeit im Abgeordnetenhaus hat ihm einen neuen Weg in seinem Leben aufgezeigt. In seinem Bezirk Steglitz-Zehlendorf war er der unermüdliche Wahlkämpfer für die PIRATEN. Er hat stets mit den Menschen in seinem Bezirk gesprochen und damit den PIRATEN ein Gesicht gegeben. Sein Stand am Hermann-Ehlers-Platz wird nun leer bleiben. Lebwohl, Faxe! Wir werden dich vermissen.“
sn












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
[caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"]
Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner
Er ist genau einer derjenigen die damals die ursprünglich hoffnungsvolle Partei mit Internet und Computerknowhow die Deutschland so dringend gebraucht hätte umgebracht hat. Die Partei wurde von Linksextremisten unterwandert und für Ihre einen absurden Zwecke missbraucht. Nach kürzester Zeit war nichts mehr von der ursprünglichen Zielsetzung übrig und es ging nur noch um gendergerechte Toiletten und ähnlichen Schwachsinn. Er uns seine Parteikollegen haben Deutschland massiv geschadet. Es tut mir leid wenn da auch post mortem keine Sympathien aufkommen wollen.
Sorry liebe Claudia,
Faxe war genau einer derjenigen, der bis zuletzt gegen die Unterwanderung der Piratenpartei gegen die hirnlosen Linksextrimisten und noch hirnloseren Genderisten gekämpft hat. Erinnert sei hier nur an seinen „berühmten“ Tweet zur Frauenquote, die er in seiner unnachahmlichen Art als „Tittenbonus“ demaskiert hat.
Hier im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist die weit überwiegende Mehrzahl der Parteimitglieder immer noch dem ursprünglichen Anspruch der Partei verbunden und hat dafür die letzten fünf Jahre in der BVV herausragende Arbeit geleistet. Ich bin sicher, diese Partei wird es jetzt ohne ihn noch schwerer haben, aber nicht aufgeben!
Wie es scheint, war Claus-Brunner ein sehr kranker Mensch. Ein Psychopath, der die Politik benutzt hat, um sich selbst zu erhöhen. Sein Schaffen, seine Ideen galten wohl nicht den Menschen, sondern sich selbst. Er hat einen Menschen getötet und vermutlich dabei mehrere Mordmerkmale des Paragrafen 211 Strafgesetzbuch verwirklicht. Einen Mörder wegen seines unkonventionellen Politikstils jetzt als sakrosankt zu erklären, ist Wahnsinn.