2.257 Schulplätze stehen im kommenden Jahr für Siebtklässler in den weiterführenden Schulen in Steglitz-Zehlendorf bereit, 2.077 Schüler gaben ihre Erstwünsche ab. Am beliebtesten war dabei die Nikolaus-August-Otto-Schule. Auf deren 58 Plätze in den siebten Klassen mit der ersten Fremdsprache Englisch bewarben sich 136 Schüler. Ähnlich übernachgefragt sind auch die Max-von-Laue-Schule, deren 75 Plätzen 139 Erstwünsche gegenüberstehen, und die Wilma-Rudolph-Schule, bei der es für die 150 Plätze 194 Schüler bewarben. Bei den Gymnasien erwiesen sich die Droste-Hülshoff-Oberschule mit der ersten Fremdsprache Englisch (zehn Bewerber zu viel), die Beethoven-Oberschule (Englisch als erste Fremdsprache Englisch, 27 Bewerber zu viel), Fichtenberg Oberschule (sechs Bewerber zu viel) und das Willi-Graf-Gymnasium (15 Bewerber zuviel) als äußerst beliebt. Insgesamt mussten 244 Erstwünsche abgelehnt werden.
Doch es gibt auch die weniger beliebten Schulen. So bewarben sich beispielsweise für die 100 Plätze der Gail S. Halvorsen-Schule nur 48 Schüler, für die 128 Plätze des Lilienthal-Gymnasiums meldeten sich 85 Schüler an. Für eine siebte Klasse in der Helen-Lange-Schule mit der ersten Fremdsprache Französisch gab es sogar keinen einzigen Erstwunsch.












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: