Nachdem der Bezirk Steglitz-Zehlendorf im vergangenen Jahr rund 700.000 Euro an zugewiesenen Mitteln für die Schulsanierung nicht verausgaben und zurückgeben musste, versprach Bezirksstadtrat Michael Karnetzki (SPD) alles zu tun, um die diesjährigen Mittel in Gänze auszugeben. Doch eine verbindliche Zusage wollte er nicht geben, denn es gebe zu viele Unwägbarkeiten, erklärte er am Mittwoch den Bezirksverordneten. Zudem wissen man im Augenblick auch noch gar nicht, wie viele Mittel der Bezirk erhalten wird, wann und zu welchen Bedingungen.
Sorgen bereitet dem Bezirkstadtrat die dünne Personaldecke. Zwar würden offene Stellen jetzt besetzt werden, doch auch das werde nicht reichen. Allerdings habe der Senat Amtshilfe in Aussicht gestellt, die der Bezirk in Anspruch nehmen will.
Die jeder Schule zustehenden 7.000 Euro bereite Steglitz-Zehlendorf wie auch anderen Bezirken Probleme, antwortet Karnetzki auf die Kleine Anfrage des Piraten Paul Neumann, denn die kleinteiligen Maßnahmen seien für die wenigen Mitarbeiter ein sehr hoher Aufwand.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: