Die SPD Südwest hat am Wochenende ihre Kandidaten für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf benannt. Auf Platz eins, und damit Bürgermeisterkandidat, ist Bezirksstadtrat Michael Karnetzki.
Der gebürtige Zehlendorfer ist seit 2012 Bezirksstadtrat für Immobilien und Verkehr und stellvertretender Bürgermeister. In den vergangenen Jahren stand er immer wieder in der Kritik wegen nichtausgegebener Gelder bei der Schulsanierung und schleppender Stellenbesetzung im Hochbauamt. Von 1999 bis 2012 war Karnetzki Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Zehlendorf beziehungsweise Steglitz-Zehlendorf, von 2006 bis 2012 war er dabei auch Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion.
Auch die Kandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus benannte die SPD, darunter ist auch der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen, der im Wahlkreis 2 (Albrechtstraße, Steglitzer Damm, Klingsorstraße, Munsterdamm und Halskestraße) um das Direktmandat kämpft und dabei auf Justizsenator Thomas Heilmann treffen wird. Weitere Kandidaten sind Andreas Kugler, Matthias Trenczek, Denk Hartwig, Michael Arndt, Ina Czyborra und Barbara Loht.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: