Was ist aktuell los in Steglitz-Zehlendorf? Wo hat’s gebrannt und über welche Themen wird gerade im Rathaus Zehlendorf bei der Bezirksverordnetenversammlung diskutiert? Wie geht es mit dem Umbau des Kreisels voran oder welche Straße im Bezirk wird als nächste wegen Sanierung gesperrt? Auf all diese und noch viele weitere Fragen rund um den Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf liefern die StadtrandNachrichten seit über sechs Jahren die Antworten. Das haben wir auch weiterhin vor, doch nicht länger alleine. Liebe Leser, jetzt ist Euer Engagement gefragt!
Der erste Artikel ging am 7. März 2012 online
Weil es zu wenig lokale Berichterstattung aus ihrem Wahl-Heimatbezirk in den großen Berliner Zeitungen gab, gründete Redakteurin Simone Gogol im Jahr 2012 die StadtrandNachrichten. Der erste Artikel ging am 7. März online, seitdem folgten sehr viele weitere. Zwischen dem 7. März 2012 und dem 31. Oktober 2018 wurden rund 8.100 Artikel auf der Seite veröffentlicht. Bedenkt man, dass die Online-Zeitung stets nur von einer einzelnen Person gemacht wurde, ist es eine Menge, die beeindruckt.
Nachdem Simone Gogol sich viereinhalb Jahre um die StadtrandNachrichten gekümmert hat, übergab sie die Zeitung im Jahr 2016 an einen gemeinnützigen Verein, das Stadtteilzentrum Steglitz. e.V. Das sicherte das weitere Überleben des lokalen Mediums. Ab da berichtete eine neue Redakteurin, Elena Baumann, über das tägliche Geschehen im Bezirk. Doch auch nach der Übernahme durch den Verein blieb die Zeitung eine One-Man beziehungsweise One-Woman-Show. Und genau das wollen wir nun ändern!
Ihr seid die Bezirksexperten!
Als Teil eines sozialen Vereins wollen wir zukünftig in den StadtrandNachrichten diejenigen zu Wort kommen lassen, die sich Gehör verschaffen wollen. Nach dem Motto „Bürger machen Zeitung für Bürger“ möchten wir unsere Zeitung nun gemeinsam mit Euch gestalten. Wir sind davon überzeugt, dass niemand so gut über die Ereignisse im Bezirk informiert ist, wie Ihr es seid. Ihr kennt die Probleme von Steglitz-Zehlendorf genau so gut wie seine schönsten Seiten. Ihr wisst, was hier schiefläuft und was einwandfrei funktioniert. Mit uns bekommt Ihr eine Plattform, auf der Ihr Euer Wissen, ja Eure Expertise, mit der Öffentlichkeit teilen könnt.
Kein Platz in den großen Zeitungen?
Es gibt unzählige kleinere Aktionen, Initiativen und Vereine, die großartige Arbeit für das Gemeinwesen leisten. Ob es die Verschönerung eines Platzes ist, eine Putzaktion mit Kindern, der Weihnachtsbasar in der Gemeinde, ein gemeinnütziges Projekt auf Schüler-Initiative, ein Kitabesuch im Seniorenzentrum oder eine persönliche Geschichte, die unbedingt erzählt werden sollte. Auch Unerfreuliches sollte manchmal in die Öffentlichkeit kommen. Das sind alles Dinge, die in den großen Medien keine Chance und keinen Platz für Veröffentlichung haben. Diesen Platz wollen wir in den StadtrandNachrichten zur Verfügung stellen. Ein Bild, ein kleiner Text und eine E-Mail – mehr bedarf es dazu nicht.
Also last uns gemeinsam eine Zeitung machen, die so vielseitig und bunt ist, wie unser Bezirk!
Mitmachen kann jeder, der etwas zu den bezirklichen Themen zu sagen hat und Freude am Schreiben mitbringt. Jeder kreative Kopf ist also herzlich eingeladen, sich einzubringen und mitzuwirken – einmalig oder als ehrenamtlicher Redakteur in einem neuen Team. Wir freuen uns auf Euch!
Eure StadtrandNachrichten
Kontakt: redaktion@stadtrand-nachrichten.de oder telefonisch unter 0172 38 66 127.













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner