Am 24. November beginnen die Bauarbeiten an der Joachim-Tiburtius-Brücke. Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de
Ab heute beginnen die Bauarbeiten an der Joachim-Tiburtius-Brücke. In den nächsten drei Wochen sollen dort die Übergänge zwischen Straße und Brücke instandgesetzt werden. Aus diesem Grund werden die Fahrbahnen von vier auf zwei reduziert. Somit steht den Autofahrern in jede Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Wegen der beginnenden Adventszeit und auch am Wochenende muss dort mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Die Joachim-Tiburtius-Brücke führt im Zuge der Schildhornstraße über die Schloßstraße. Seit 2012 kann man über die Brücke auch direkt das Parkhaus des Boulevards Berlin erreichen.
Für die Instandsetzung der „Fahrbahnübergangskonstruktion“, wie das Bauelement zwischen Straße und Brücke fachmännisch bezeichnet wird, werden ab heute bauliche Maßnahmen eingeleitet. Unter anderem sollen elastische und teilweise verschlissene Bauteile demontiert und Schlosserarbeiten an der Übergangskonstruktion durchgeführt werden. Außerdem werden neue wasserundurchlässige Gummiprofile eingebaut.
Für diesen Zweck muss die Brücke teilweise gesperrt werden. Als Erstes erfolgt die Sperrung der jeweils außen liegenden Richtungsfahrbahnen und anschließend die der innen liegenden. Um die Arbeiten durchführen zu können, wird zudem unterhalb der Brücke im Bereich der Parkplätze ein Gerüst aufgestellt. Insgesamt drei Wochen sollen die Bauarbeiten dauern.
„Bei guten Einbaubedingungen, insbesondere bei verträglichen Außentemperaturen kann die Bauzeit verkürzt werden.“ hofft die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Doch wegen der beginnenden Adventszeit auch an den Wochenenden sei eine Rückstaubildung in den nächsten Tagen nicht auszuschließen.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner