„Mach mit! Für ein schönes Berlin“ heißt es am Sonnabend, 14. September, auch in Steglitz Zehlendorf. Initiativen und Privatleute rufen die Einwohner dazu auf, ihren Kiez sauber zu machen und wieder zum Glänzen zu bringen.
„Lichterfelde-West soll schöner werden!“ findet die Bürgerstiftung und ruft zur großen Aufräum- und Putzaktion an der Drake- und der Curtiusstraße auf. Die Bürgersteige sollen gesäubert werden, unnötiges Grün entfernt und die vorhandenen Pflanzschalen wieder zum Blühen gebracht werden. Der Verein hofft auf Mitstreiter aus der Nachbarschaft. Los gelegt wird um 11 Uhr vor der Bäckerei Thürmann/ Café Storch.
Ebenfall um 11 Uhr beginnt die große Müllsammelaktion am Ufer der Havel, organisiert vomProject Blue Sea e.V. und dem Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin. Freiwillige Helfer sammeln den Müll entlang des Ufers nördlich und südlich des Parkplatzes Große Steinlanke an der Havelchaussee ein. Dort hat sich hauptsächlich Plastikmüll angesammelt, der sich in den vergangenen Jahren bei höheren Wasserständen auf dem Ufer abgelegt hat. Diese Sammelaktion findet im Rahmen des Internationalen Coastal Cleanup Days statt, der jedes Jahr im September weltweit statt findet. Treffpunkt für alle, die mitmachen wollen, ist der Parkplatz Große Steinlanke.
Die Belß-Lüdecke-Siedlung zum Glänzen bringen will die Stadtteilkonferenz Lankwitz. Die Grünflächen in der Siedlung mit den Spiel- und Bolzplätzen soll von Müll befreit und eine Verschönerungsaktion gestartet werden. Los geht das große Aufräumen um 12 Uhr am Wendekreis Emmichstraße.
Die Biesalski-Schüler wollen ein sauberes Schulumfeld und legen dafür selbst Hand an. Sie säubern ab 9 Uhr den Schulhof und die Grünflächen rund um die Schule. Auch an der Sachsenwald-Grundschule werden die Schüler für ein sauberes Schulumfeld aktiv.
Am Guernica-Platz räumt der dortige Grünflächenpate auf, beseitigt Müll sowie Aufkleber an Schild- und Ampelmasten. Auch die Sträucher werden gepflegt. Wer ihn unterstützen will, kann ab 9.30 Uhr mithelfen.
Auch am Markusplatz wird eine Gruppe aktiv, um das Unkraut zu entfernen, Baumscheiben zu säubern und aufzuräumen. Die Aktion findet ab 12 Uhr statt. Wer mitmachen will, kann sich unter info-markusplatz@web.de anmelden. Nach der Putzaktion soll der Tag gemütlich ausklingen. Deshalb wird jeder gebeten, eine Kleinigkeit, wie etwa Kaffee, mitzubringen.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
[caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"]
Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner