Wir Stadtparker sind bunt – das wissen wir ja! Dies jedoch von Zeit zu Zeit allen wieder bewusst zu machen, ist uns ein besonders wichtiges Anliegen. Der von der UNO ausgerufene „Welttag der kulturellen Vielfalt“ am 21. Mai schien uns daher ein besonders geeigneter Anlass für einen themenbezogenen Projekttag zu sein. Da wir seit dem 5. Juni 2015 zudem den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ tragen (und das mit sehr viel Stolz), haben wir uns verpflichtet, uns gegen jede Form von Diskriminierung an unserer Schule aktiv einzusetzen und über das Schuljahr verteilt, kleinere und größere Aktionen, Veranstaltungen und Projekte zum Thema durchzuführen.
Unser erster „Tag der kulturellen Vielfalt“ trägt somit auch unserem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Rechnung.
Am 22. Mai standen statt Mathe, Englisch und Sport, Kultur und Vielfalt auf unserem Stundenplan. So bunt, wie wir als Schule sind, so vielfältig waren auch die Themen in den Klassen: Es wurde nach Afrika gereist, Spiele aus aller Welt wurden gespielt, Geburtstagstraditionen erforscht, Rezepte gesammelt, Länder entdeckt, Comics gelesen, gemeinsam musiziert, getanzt und noch vieles mehr.
Es war ein toller Tag! Nachdem alle Klassen fleißig gearbeitet hatten, konnten sie in einem Rundgang ihre Arbeitsergebnisse den anderen Mitschüler*innen präsentieren.
Am Ende des Tages wurden die Kinder mit einem großen internationalen Buffet in der Mensa überrascht. Über 100 Eltern hatten Speisen aus ihren Heimatländern mitgebracht. Es hat allen so gut geschmeckt, dass am Ende nicht mehr viel übrig war.
Mit einer tollen Stimmung ging unser Projekttag zu Ende. Doch eines muss noch erwähnt werden: Durch den Verkauf eines „Internationalen Rezeptbuches“, welches die Schüler*innen der Klasse 5a zusammengetragenen haben, und durch weitere Spenden kam an diesem Tag eine beachtliche Summe von rund 370 Euro zusammen. Das Geld leiten wir sehr gerne an ein Steglitz-Zehlendorfer Projekt für geflüchtete Frauen weiter.
Ganz bestimmt wird es im nächsten Schuljahr wieder einen „(Projekt)-Tag der kulturellen Vielfalt“ an unserer bunten Schule geben. Und darauf freuen wir uns schon sehr.
Matthias Meyer, Schulleiter Grundschule am Stadtpark Steglitz
Nicole Atzler, Schulsozialarbeiterin













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner