Wiedereröffnung des Bolzplatzes an der Schottenburg am Brittendorfer Weg 16

Wiedereröffnung des Bolzplatzes an der Schottenburg am Brittendorfer Weg 16

Symbolbild: Sebastian Göbel / pixelio.de

Am Freitag, 11.12.2020, um 15.00 Uhr wird der Bolzplatz offiziell wiedereröffnet. Aus dem einfachen Bolzplatz ist ein Multispielfeld geworden, das mit zwei Fußballtoren und zwei Basketballkörben ausgestattet ist. Weitere Nutzungsmöglichkeiten wie Volleyball und Badminton ergeben sich durch mobile Netze.

Die ca. 1.500 m² große Bolzplatzfläche (45 m x 30 m) wurde mit Elastikpflaster befestigt. Der ehemals sechs Meter hohe Ballfangzaun ist gegen einen neuen geräuscharmen ausgetauscht worden. Die Markierungen für die entsprechenden Sportfelder können witterungsbedingt erst im Frühjahr aufgetragen werden.

Diese Sanierungsarbeiten waren notwendig, da die Rasenschicht, mit der dieser Bolzplatz Ende der 1980ger Jahre befestigt wurde, den gestiegenen Nutzungsdruck auf Dauer nicht aushielt und sich in einem sehr schlechten Zustand befand.
Mit den Arbeiten, die von einer Garten- und Landschaftsbaufirma im Auftrag des Straßen- und Grünflächenamtes durchgeführt wurden, war im Juni 2020 begonnen worden. Diese Maßnahme wurde aus SIWANA-Mitteln (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds) der Senatsverwaltung finanziert. Die Kosten belaufen sich auf ca. 420.000 € brutto.

Bezirksstadträtin Schellenberg sagt:

Mit der Wiedereröffnung des Bolzplatzes steht den Kindern und Jugendlichen endlich wieder ein attraktives Spiel- und Sportfeld zur Verfügung.

Rückfragen an den Fachbereich Grünflächen bitte unter der Telefonnummer (030) 90299-7820.

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

 

 

 

 

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Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

[caption id="attachment_104236" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr. Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt. Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.   [caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"] Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“. Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen. Der Tietzenweg, der Teil des Berliner Radvorrangnetzes ist, ist ein Anfang. „Für diesen Bereich werden wir eine Verkehrsuntersuchung beauftragen, sobald die Baumaßnahme am Hindenburgdamm abgeschlossen ist“, so der Stadtrat. Dies solle nach Auskunft der Berliner Energie und Wärme (BEW) Ende 2027 der Fall sein. „Es geht mir darum, für Kinder und Familien in diesem Bereich mit weiteren kleinteiligen Maßnahmen die Verkehrssicherkeit und Verkehrsberuhigung zu erhöhen“, sagt Aykal. Da wäre es naheliegend, die Dürerstraße als Verbindung zwischen Drakestraße und Hindenburgdamm mit einzubeziehen – oder nicht? Auf diese Frage antwortet der Dezernent eher zurückhaltend. Die Dürerstraße sei weder Teil des Radvorrang- noch des Radergänzungsnetzes. Sie könne jedoch „im späteren Verlauf“ einbezogen werden, um die beiden Hauptverkehrsstraßen miteinander zu verbinden.

Daniela von Treuenfels

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