Auch in diesem Jahr hat der Landeselternausschuss eine Wunschliste für die Berliner Schulen zusammengetragen. Etwa für das Steglitzer Fichtenberg-Gymnasium. Dort wünschen sich die Eltern endlich dichte Fenster – und das bereits seit 2008.
„Das Rahmenholz ist marode, von Anstrich keine Spur mehr, der Kitt, sofern überhaupt noch vorhanden, bröckelt vor sich hin, die Wasserschenkel sind porös und die Scheiben drohen reihenweise rauszufallen, an den Innenseiten der Fenster hat sich Schimmel gebildet, jeder Herbststurm stellt eine ernsthafte Gefahr für den Erhalt der Fenster dar. An einen richtig kalten Winter wollen wir lieber noch gar nicht denken“, schreibt Nicole Bartsch-Neumann für den Vorstand der Gesamtelternvertretung (GEV). Die Mehrzahl der Fenster könne nicht mehr richtig verschlossen werden, sogar Kältefrei habe es deshalb an der Schule in der Vergangenheit schon gegeben. „Im Rahmen einer Grundsanierung müssten die Fenster, um den Anforderungen des Wärmeschutzes und des Denkmalschutzes zu genügen, entlackt, mit neuen Innengläsern und mit einer Dichtung im inneren Flügel versehen werden“, so Bartsch-Neumann.
Das Fichtenberg-Gymnasium trägt den Titel „Umweltschule Europa / Internationale Agenda 21–Schule“ und wurde wiederholt als „Berliner Klima-Schule“ ausgezeichnet. „Einerseits sind wir sehr stolz, weil wir auch darüber hinaus bemüht sind, Energie zu sparen und Nachhaltigkeit vorzuleben, andererseits schämen wir uns aber, weil die Energie bei uns aus den Fenstern hinaus pfeift „, beschreibt Bartsch-Neumann das Dilemma.
Im vergangenen Jahr wurden die Eltern selbst aktiv, setzten ein paar Fenster mit Hilfe von Preisgeldern der „gesunden Klima-Schule“ und Eigenmittel instand.
Die Fenster sind an der Schule aber nicht das einzige Problem: „Wir könnten jetzt noch die riesige, völlig ungedämmte Dachfläche des Schulgebäudes mit auf die Wunschliste nehmen, die laut Energieverordnung gedämmt sein sollte, aber wir wollen die geschätzten Leser nicht überstrapazieren! Wenn erst mal die Fenster saniert sind, haben wir noch verschiedene andere Wünsche ….“, verabschiedet sich die Gesamtelternvertretung bis zum Wunschzettel Weihnachten 2014.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: