Erinnern an Deportationen: „Sie wollten leben!“

  Das Erinnerungsprojekt „Sie wollten leben!“ macht 100 jüdische Menschen und ihre...

Quo vadis Kranoldmarkt?

  Daten und Fakten – auf dem Weg zum neuen Kranoldplatz wären belastbare Informationen...

Was, wenn die Zukunft gut wird? Die Schüler:innenUni wird 20

  Ein mehrfach ausgezeichnetes Bildungsprojekt aus Steglitz-Zehlendorf feiert sein...

Unter den Eichen: Radweg-Rückbau erfolgt nicht sofort

  Die umkämpfte rund 600 Meter lange Radspur auf der B1 entlang des Botanischen Gartens...

Kleiner Singvogel verzögert Schulbau

  Platzmangel, Sparmaßnahmen, Bauverzögerung: Der Schulausschuss besprach Themen der nächsten...

Aktuelles (Auswahl)

Quo vadis Kranoldmarkt?

Quo vadis Kranoldmarkt?

  Daten und Fakten – auf dem Weg zum neuen Kranoldplatz wären belastbare Informationen hilfreich. Doch das Bezirksamt zeigt sich in der Beantwortung von BVV-Anfragen erstaunlich unwissend. Viele lieben ihn, mache meiden ihn, aber alle sind sich einig: Der...

mehr lesen
Kleiner Singvogel verzögert Schulbau

Kleiner Singvogel verzögert Schulbau

  Platzmangel, Sparmaßnahmen, Bauverzögerung: Der Schulausschuss besprach Themen der nächsten Legislatur. Kritik an der von den Grünen so kurz vor den Wahlen beantragten Sondersitzung kommt von der CDU – eine Retourkutsche ist am Montagnachmittag angesetzt: Im...

mehr lesen
Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

  Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang,...

mehr lesen
Demo für Vielfalt in Bibliotheken

Demo für Vielfalt in Bibliotheken

  Die Stadträtin stoppte eine Kinderbuch-Lesung, es folgte der Vorwurf der Zensur. Junge Leute trafen sich zum Protest, der mit einem Eklat endete. Daniel Eliasson ist ein bisschen stolz – er hat den Anlass dafür geschaffen, dass sich an einem warmen...

mehr lesen
„Die Bibliothek ist ein wichtiger dritter Ort“

„Die Bibliothek ist ein wichtiger dritter Ort“

  Für Franzi Groß sollen Bibliotheken demokratische Institutionen sein, die Vielfalt fördern. Ihre Rede anlässlich einer Protestaktion junger Menschen am 31. August auf dem Hermann-Ehlers-Platz gegen „Zensur“ der zuständigen Stadträtin veröffentlichen wir hier im...

mehr lesen
Villa Kult steht zum Verkauf

Villa Kult steht zum Verkauf

  Die Eigentümer verabschieden sich in den Ruhestand – und Lichterfelde verliert möglicherweise einen Ort der Kunst und Gastlichkeit. Die ehemalige Offiziersvilla am Hindenburgdamm 12 wird derzeit auf der Plattform Immoscout für 2,5 Millionen Euro zum Verkauf...

mehr lesen
„Meine Berliner Mauer“ in Wannsee

„Meine Berliner Mauer“ in Wannsee

  65 Jahre Berliner Mauer – zum Jubiläum hat eine Künstlerin eine 30 Meter lange Wand errichtet. Das Kunstobjekt wird kontinuierlich weiterentwickelt. von Anja Beecken Zum 65.Mal jährte sich in diesem Jahr das Ereignis des Baus der Mauer. Das Bauwerk...

mehr lesen
Neubau der Bäkebrücke ab Frühjahr

Neubau der Bäkebrücke ab Frühjahr

  Die seit Jahren immer wieder verschobene Neuerrichtung der Bäkebrücke über den Teltowkanal kann beginnen. Bis Frühjahr 2029 soll das neue Bauwerk stehen. Dass es jetzt tatsächlich endlich losgehen kann, ist dem Sondervermögen des Bundes zu verdanken. „Nachdem...

mehr lesen
Tempo 30? Nein! Doch! Ohh!

Tempo 30? Nein! Doch! Ohh!

  Erfolgreiche Klage gegen Berliner Senat: Das Verwaltungsgericht Berlin gibt einem Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe für Tempo 30 in der Albrechtstraße statt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) habe „mit ihrem Eilantrag den Erhalt von Tempo 30 in der...

mehr lesen

Stöberkiste: Straßen-ABC

Anzeige Garage

 Bezirk in Bildern

Bahnhofs-Wirtschaft

Jungfernstieg, Lichterfelde Ost

Lilienthalpark

Schütte-Lanz-Straße, Lichterfelde

Heizkraftwerk Lichterfelde

TV-Asahi-Kirschblütenallee

Mauerweg, Lichterfelde/Teltow

Der Bierpinsel

Schloßstraße, Steglitz

Die Petruskirche

Oberhofer Platz, Lichterfelde

Gemeindepark Lankwitz

Schwartzsche Villa

Grunewaldstraße, Steglitz

Der Fliegeberg

auch der Lilienthalberg genannt, Lichterfelde

Karlsplatz

Ringstraße, Lichterfelde

Das Rathaus Steglitz

Ecke Schloßstraße/Grunewaldstraße

Kaiser-Wilhelm-Straße

Lankwitz

U-Bahnhof Dahlem-Dorf

Stadtpark Steglitz

Blick vom Lilienthalberg

Lichterfelde

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin

Dahlem bzw. Lichterfelde

Hermann-Ehlers-Platz

Rathaus Steglitz

Otto-Lilienthal-Denkmal

Bäkepark, Lichterfelde

Bahnhof Berlin-Lichterfelde West

Dreifaltigkeitskirche

Lankwitz

Schloßstraße

Steglitz
3s
Subscribe to Our Newsletter
Stay Updated!
Learn Awesome Quick Tactics to convert more visitors of your website to subscribers and clients.
Kunstausstellungen in Steglitz-Zehlendorf
Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende
Get the latest business resources on the market delivered to you weekly.

Kunstausstellungen in Steglitz-Zehlendorf

  [caption id="attachment_89286" align="aligncenter" width="620"] Kunst to go: Großformatige Acrylleinwände, leuchtende Aquarelle, ungewöhnliche Fotografien oder auch filigrane Papierobjekte - zwischen den täglichen Besorgungen kann man am ersten Freitag eines Monats Kunst im LIO genießen. | Foto: Ulrike Meyer[/caption]  

Malerei, Skulptur, Fotografie  – in Steglitz-Zehlendorf gibt es viele Anlässe und Orte für Kunstgenuss

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die künstlerische Vielfalt in unserem Bezirk geben. Die Reihenfolge der Auflistung entspricht der Reihenfolge in unserem Posteingang. Eine Wertung oder ein Ranking ist damit nicht verbunden. Neben Ausstellungen haben hier auch Kunst(handwerk)märkte ihren Platz. Fehlt etwas? Hinweise bitte an: redaktion@stadtrand-nachrichten.de Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch auf den Webseiten der Ausstellungsorte.

ZIK im Kreisel

Vom 22. Oktober bis 22. November lädt die Berliner Regionalgruppe von Club Collega zur gemeinsamen Ausstellung Club Collega regional – weltweit im ZIK im Steglitzer Kreisel ein. Die Ausstellung ist Teil des internationalen Club Collega Netzwerks und verbindet die Berliner Szene mit den regionalen Ausstellungen und Aktivitäten von Club Collega weltweit.

Vernissage: Am 22. Oktober ist Berlin zur Vernissage online weltweit mit den anderen regionalen Club-Collega-Ausstellungen verbunden.

In der Ausstellung kommen bis zu 50 Künstler aus Berlin und Umgebung zusammen und zeigen die Vielfalt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Collage. Zu sehen sind unter anderem Papier- und Textilcollagen, Assemblagen, Mixed Media, Fotografie, Zeichnung, Druck sowie multimediale Arbeiten.

Ort: ZIK – Zeit ist knapp, Steglitzer Kreisel, ehem. Globetrotter, Schloßstraße 78–82

 

Offene Ateliers

Im November öffnen Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers und laden dazu ein, Kunst direkt dort zu erleben wo sie entsteht. Steglitz: Samstag, 07. November 2026 von 13-18:30 Uhr und Sonntag, 08. November 2026 von 13-18 Uhr Zehlendorf: Samstag, 14. November 2026 von 13-18:30 Uhr und Sonntag, 15. November von 13-18 Uhr

Art Steglitz

Die Art Steglitz ist eine Veranstaltungsreihe des Kunstvereins Kunst.Raum.Steglitz e.V. Weil der Verein beständig wächst, findet die jährliche Präsentation von Künstlerinnen und Künstlern aus Steglitz-Zehlendorf diesmal in drei Teilen statt. Teil 1 vom 2. bis 31. Oktober im Primobuch Teil 2 vom 7. November bis 5. Dezember im Primobuch Teil 3 vom 13. bis 27. November in der Galerie Creative Game alle Infos: https://www.kunstraumsteglitzev.com/veranstaltungen/

KL91

Die Fotografien von Jutta Drabek-Hasselmann rücken die über Jahrmillionen entstandene Schönheit und evolutionäre Ästhetik von Meeres-Organismen in den Fokus und führen uns die Einzigartigkeit, aber auch die tiefe Verletzlichkeit der Natur vor Augen. Das Zoologische Museum Kiel widmete der Fotografin bereits eine umfangreiche Ausstellung. In KL91 präsentiert die Künstlerin nun ihre persönliche Auswahl mit bisher unveröffentlichten Motiven. Zur Ausstellung erscheinen sowohl ein Katalog und Postkarten. Sa., 7. November 2026 – Juni 2027 An drei ausgewählten Sonntagen im November und Dezember 2026 präsentiert KL91 jeweils nachmittags um 16:00 Uhr Musik, Kunst und Literatur rund um das Thema Meer und Meerestiere. Infos zu Öffnungszeiten und Veranstaltungen: https://www.kl91.de/ KL91, Königin-Luise-Str. 91, 14195 Berlin

Ausstellungsort Landarbeiterhaus Kleinmachnow

Bei der neuen Ausstellung des Kunstvereins Die Brücke Kleinmachnow begegnen sich im Landarbeiterhaus am Machnower See großformatige, farbintensive Landschaftsmalerei von Sylvia Seelmann aus Berlin und spielerische Glasskulpturen des Leipziger Bildhauers Carl Bens. Vernissage am Sonntag, 11. Oktober 2026, 16 Uhr, es spricht Rainer Ehrt, Maler und Grafiker, Vorsitzender von Brücke e.V. Die Ausstellung ist geöffnet samstags und sonntags von 14.00 -18.00 Uhr vom 11. Oktober bis 8. November 2026, Eintritt frei

Kunst im LIO

Jeden 1. Freitag im Monat stellen 5 Künstlerinnen und Künstler aus dem Süden Berlins eigene Werke aus. Ein Mix aus allen Genres und von Hobbykunst bis zum Meisterschüler ist alles vertreten. Im nun 4. Jahr sollen die Ziele der Kunstschaffenden (Kommen die Menschen nicht zur Kunst, geht die Kunst zu den Menschen) erweitert werden: So findet der 5. März 2027 unter dem Motto „Weltfrauentag“ statt. Weitere Thementage sind in der Planung. An den Ausstellungsfreitagen sind die Akteure von 9-18h anwesend und zu Gesprächen mit Interessierten bereit.  Auch neue Künstler sind willkommen,  Anmeldungen an Bruno Jod: bruno-jod@t-online.de Ort der Ausstellung: Einkaufszentrum LIO am S-Bahnhof Lichterfelde Ost 

Petruskirche

https://www.petrus-kultur.de/ausstellungen

Galerie Creative Game

Die Kunst der Neoexpressionistin Senta Minzlaff erwachte im wilden Berlin der 1960er Jahre und verschwand nach ihrem Tod aus der Öffentlichkeit. Dass Senta Minzlaff heute neu entdeckt werden kann, verdankt sie einem außergewöhnlichen Fund. Der Berliner Kunstsammler Dr. Wolfgang Etterich stieß bei einem Nachlassverwerter zufällig auf einen wesentlichen Teil ihres Werks. Die Farbenlust, der expressive Duktus und die Themen der Künstlerin Senta Minzlaff (1909-1999) stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Ihr expressionistischer Malstil machen Senta Minzlaff zu einer Leitfigur der 1960er Jahre in Berlin. Minzlaffs Bilder sprengen die Grenze zwischen beobachteter Wirklichkeit und entfesselter Fantasie. Leuchtende Komplementärfarben, expressive Figuren, Tiere, Gärten, Reisebilder und traumartige Wesen verdichten sich zu einer Bildwelt von großer sinnlicher Präsenz. Minzlaff war von 1965 bis zu ihrem Tod Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen und später auch in der GEDOK Berlin. Sie beteiligte sich über Jahrzehnte an Ausstellungen; 1966 zeigte das Kunstkabinett am Berliner Schillertheater eine Einzelausstellung mit 87 Arbeiten. 1992 war sie in der Jubiläumsausstellung "Profession ohne Tradition. 125 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen" im Martin-Gropius-Bau vertreten. Und dennoch geriet ihr Werk nach ihrem Tod weitgehend aus dem Blick. Öffnungszeiten 24. Oktober - 8. November 2026, 14 - 18 Uhr Montags geschlossen Vernissage Freitag, 23. Oktober 2026, 19 Uhr Finissage Freitag, 6. November, 19 Uhr Live Music mit Myles.Kooper Persönlicher Besichtigungstermin: 030 - 715 01 01 oder 0172 - 327 92 22 Galerie Creative Game Jägerstraße 12A 12209 Berlin-Lichterfelde

Ratswaage Lankwitz   

Im Oktober begrüßt die Ratswaage die Künstlerin Sabine Schultze mit ihrer Ausstellung “Stadtbild-er”. Aquarelle und Acryl unter dem Motto: “Kunst ist etwas – sinnlich – zu betrachten. Die Vernissage findet am Sonntag, den 18.10.26 ab 14:00 Uhr statt. Ein weiterer offener Sonntag in Anwesenheit der Künstlerin ist am 25.10.26 von 14:00-17:00 Uhr. Infos: https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/beauftragte/gleichstellung/artikel.1526634.php

Museum Europäischer Kulturen

Poppige Farben auf goldenem Grund neben tiefschwarzer Brautkleidung: Donauschwäbische Trachten geben überraschende Einblicke in die einstigen Lebenswelten von Frauen und Mädchen.  Die Ausstellung schlägt Brücken zwischen Tradition und Moderne, Ideologie und Realität, einstigem und heutigem textilen Upcycling. Sie gibt Einblicke in das Leben von Donauschwäbinnen, die sich als Nachkommen deutschsprachiger Ausgewanderter vom späten 17. bis zum 19. Jahrhundert im Königreich Ungarn niederließen. Dort lebten sie als eine ethnische Gruppe unter vielen. 20 Kleiderensembles, zahlreiche Fotografien, Zeichnungen von Erna Piffl und weitere Objekte machen deutlich: Persönliche Erinnerungen sind in Textilien eingewebt, Lebensgeschichten untrennbar mit ihnen verbunden. Sie laden die Besucherinnen und Besucher ein, in europäische Geschichte(n) über Ankommen, Existenz, Abgrenzung und Integration, Ver- und Entwurzelung einzutauchen. Schwerer Stoff: Frauen – Trachten – Lebensgeschichten 24.04.2026 bis 29.03.2027 https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/schwerer-stoff/  

Gutshaus Steglitz

Alberto Giacometti (1901–1966) zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Besonders sein einzigartiges und unverkennbares plastisches Werk ist von Weltrang: Seine gelängten, fragilen Figuren, die Köpfe und Büsten, über- und unterlebensgroß, scheinen sich im Raum zu verflüchtigen und doch treten sie uns mit einer ungeheuren Physis und Präsenz gegenüber. Das Zentrum der Ausstellung bilden vier Bronzen. Ihre Sujets sind exemplarisch für das Œuvre, dessen Motive sich zunehmend auf einige wenige reduzieren: Petit buste sur double socle (1940/41), Femme debout (um 1947), La Cage (première version) (1950) und Tête de Diego (um 1955). Sie werden begleitet von Malereien und Papierarbeiten, die Giacomettis Aus­einandersetzung mit der Figur und dem Raum erlebbar machen: Darstellungen von stehenden Frauen, gehenden Männern, von Köpfen, von Menschenmengen in den Straßen von Paris. Helmut Klewan (Jg. 1943) war von 1970 bis 1999 Galerist in seiner Heimatstadt Wien und später in München. Seither ist er Sammler. Er hat die umfangreichste Privatsammlung von Werken Alberto Giacomettis im deutschsprachigen Raum. Giacometti. Figur. Raum - Plastik, Malerei und Papierarbeiten aus der Sammlung Klewan ab 5. November Mo–So 10–18 Uhr Eintritt frei ****** Die Ausstellung Osage Orange der Künstlerinnen Antje Majewski und Jen Tiger erzählt anhand eines Baums, des Osagedorns, eine verflochtene Geschichte über indigene Kultur, Kolonisierung und Transformationen von Landnutzung. Ausgehend von der Faszination für die gelbgrün schimmernden Früchte der Maclura Pomifera, die sich im Herbst auch im nahe des Gutshauses gelegenen Botanischen Garten finden, entwickelte Antje Majewski ein rechercheintensives Langzeitprojekt mit einer Gruppe von Werken, welche die Osage Orange in unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen und Medien (Malerei, Video, Installation) in den Blick nehmen. Der Osagedorn führte Majewski in die Vergangenheit und in die USA, das Herkunftsland des Baums. Er ist nach der indigenen Osage Nation benannt, die das Holz des Baums besonders für den Bau von Jagdbögen schätzte. Videointerviews mit dem Osage-Ältesten Raymond Lasley, der heute noch Jagdbögen aus Osage-Holz herstellt, und dem Forstexperten Mark Bays öffnen ein Panorama aus Vertreibung, Siedlungsgeschichte, ökologischen Krisen und Wiederaufforstung. Jen Tiger untersucht seit Jahren die Geschichte der Zwangsassimilation der Osage in Kirchen- und Internatsschulen, in denen Kinder – darunter ihre eigenen Vorfahren – von ihren Familien getrennt und in die Wertewelt der weißen Siedlergesellschaft überführt werden sollten. In zahlreichen Archiven hat sie Fotografien, Dokumente und Berichte zusammengetragen und aus diesem Material eine dichte visuelle Sprache entwickelt, die Trauma und Widerstand gleichermaßen sichtbar macht. Antje Majewski & Jen Tiger – Osage Orange 29. Mai bis 18. Oktober 2026 Mo–So 10–18 Uhr, Eintritt frei Eröffnung: Donnerstag, 28. Mai 2026, 18.30 Uhr Gutshaus Steglitz Schloßstraße 48, 12165 Berlin    

Kunsthaus Dahlem

Die aktuelle Ausstellung präsentiert das Werk der in Berlin geborenen jüdischen Künstlerin Eva Frankfurther (1930–1959), die 1939 mit ihrer Familie vor dem Nationalsozialismus nach London floh. Über 40 Gemälde und Grafiken zeigen Einwanderer- und Arbeitergemeinschaften im Londoner East End und eröffnen einen vielschichtigen Blick auf Migration, Exil und gesellschaftliche Vielfalt im Europa der Nachkriegszeit.
23.10.2026 – 14.02.2027

Brücke-Museum

Das Projekt Learning from … Nature denkt den klassischen Skulpturengarten neu. Auf dem großen Waldgrundstück, rund um das Brücke-Museum entsteht ein künstlerischer Naturlehrpfad. Zeitgleich zeigt das Museum eine Ausstellung, die das historische Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur untersucht und damit die Beschäftigung von Learning from … Nature mit der Brücke-Kunst verbindet und vertieft. ab 5. Juli https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4196/learning-from-nature ******* Anfang des 20. Jahrhunderts verließen Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel die Städte, um in der Natur zu malen und zu leben. In ihren Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarellen feiern sie die Landschaft, das Lebendige, den menschlichen Körper, das dynamische Sein. Die Ausstellung thematisiert das Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur. 5. Juli bis 25. Oktober https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4198/brcke-natur-natur-brcke ******
Das Brücke-Museum präsentiert die erste umfassende Schau zur Schwedischen Moderne in Deutschland. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Künstlergruppen De Unga [Die Jungen], De åtta [Die Acht] und den Göteborg-Koloristen. Wie die Brücke-Künstler wollten auch diese sich von festgefahrenen akademischen Traditionen lösen und neue künstlerische Wege beschreiten. Gezeigt werden Schlüsselwerke aus der Sammlung des Moderna Museet in Stockholm. Nachdem die Sammlung des Brücke-Museums 2024 in Stockholm zu sehen waren, präsentiert die Ausstellung Schwedische Moderne den zweiten Teil und kann so erstmalig Höhepunkte des Moderna Museets in Berlin zeigen. 7. November 2026 bis 28. Februar 2027 https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4208/schwedische-moderne
Brücke-Museum Bussardsteig 9 14195 Berlin

Haus am Waldsee

Das Haus am Waldsee präsentiert die erste umfassende institutionelle Einzelausstellung des Künstlers Peter Wächtler in Berlin. Wächtler (*1979 in Hannover, lebt und arbeitet in Schleswig-Holstein) entwickelt seine Arbeiten jenseits fester Werkbegriffe oder Einordnungen: Er schreibt, filmt, zeichnet, malt und baut Skulpturen und Filmsets, um vertraute Genres und Erzählweisen in ein Wechselspiel aus Nostalgie, Tragik und Komik zu überführen. In zwei Jahrzehnten hat Wächtler eine eigene Formensprache entwickelt, die die vermeintliche Behaglichkeit des Vergangenen nutzt, um gegenwärtige Widersprüche zwischen Selbstbestimmung und Selbstaufgabe miteinander zu verschränken. Wächtlers Arbeiten nutzen überlieferte visuelle Kürzel – etwa Figurinen, Tierskulpturen, Briefbeschwerer oder Industriedesign –, die für historische Geschehnisse und Epochen einstehen, durch ihre Wiederholung jedoch wie Karikaturen an Schärfe einbüßen. Aus ihren Kontexten gelöst geistern sie wie Fabelwesen durch Wächtlers Welten und bündeln diffuse Ängste und Emotionen. So entstehen bei Wächtler immer wieder Bilder, die an Traditionen rühren, ihre Brüchigkeit freilegen und so ihre Relevanz für die Gegenwart auf die Probe stellen. Peter Wächtler Ständig 16.10.26 – 17.1.27 Eröffnung: Do, 15.10.2026, 19 Uhr ************************ Das dritte und letzte Kapitel der im Rahmen des 80. Jubiläums des Haus am Waldsee entwickelten Ausstellungsreihe Seit… zeigt neue, aus der Auseinandersetzung mit dem Ort und seiner Geschichte entwickelte Werke der Künstlerin Sophie Kovel (*1996 in Los Angeles, lebt und arbeitet zwischen Paris und New York). Die Ausstellung entfaltet sich entlang der von Nina Akhvlediani entworfenen Display-Architektur im Café, der ehemaligen Garage des Hauses. Dabei wendet sich Kovel dem nahegelegenen Studio Babelsberg zu, um dessen Geschichte avantgardistischer, faschistischer und sozialistischer ideologischer Bildproduktion ebenso zu untersuchen wie die Wirkmächtigkeit und Verbreitung von Medienbildern in der Gegenwart. Sophie Kovel Gigantomania 16.10.26 – 17.1.27 im Rahmen der Ausstellungsreihe Seit... Eröffnung: Do, 15.10.2026, 19 Uhr ************************************
Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 richtet das Haus den Blick zurück auf seine Anfangsjahre – auf den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus, auf Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und auf die Spuren, die diese Entwicklungen im Selbstverständnis der Institution hinterlassen haben. Seit dem 20. Februar feiert der Kunstort in der ehemaligen Industriellenvilla Haus Knobloch seinen Geburtstag mit diversen Ausstellungen. Die Übersicht: https://hausamwaldsee.de/vorschau/
 

Villa Liebermann

Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstraße 3, 14109 Berlin, www.liebermann-villa.de  

Schwartzsche Villa

Der in Berlin und Hongkong lebende Künstler Isaac Chong Wai führt einen posthumen Dialog mit Käthe Kollwitz, einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Thematisch stehen Mütter und ihre Angst vor dem Krieg im Hinblick auf ihre Kinder im Fokus. Welche Gefühle der Schuld, Trauer und Wut begleiten sie? Die Beziehung zwischen Müttern und Kindern wird beleuchtet, ebenso die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Käthe Kollwitz verlor selbst im Jahr 1914 ihren Sohn Peter und setzte sich mit ihrem Verlust in Zeichnungen, Radierungen und Skulpturen auseinander. Drei dieser Plastiken, unter anderem eine der bekanntesten: „Pietà“ (aus den Jahren 1937–38), werden im Kulturhaus Schwartzsche Villa zu sehen sein. Isaac Chong Wai & Käthe Kollwitz – Die Mütter Eröffnung: Donnerstag, 8. Oktober, 18–21 Uhr 9. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027 Mo–So 10–18 Uhr, Eintritt frei https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/auf-einen-blick/kultur/

Bernhard Heiliger Stiftung

Die Holzskulpturen von Ruth Maria Linde-Heiliger werden in diesem Jahr, 30 Jahren nach ihrem Tod, erstmals im ehemaligen Atelier des Bildhauers Bernhard Heiliger gezeigt. Sie selbst nannte ihre Werke »Skulpturen für bewohnte Räume«, weil ihrer Auffassung nach einerseits jedes Holz nur im geschützten Innenraum seine Wirkung entfaltet kann und sie andererseits mit diesen Skulpturen leben, eben wohnen wollte. Zeit geht nicht verloren Skulpturen für bewohnte Räume von Ruth Maria Linde-Heiliger 25. Oktober 2026 bis 14. Februar 2027 Eröffnung: 24. Oktober, 17 Uhr Der Skulpturengarten zeigt Großskulpturen von Bernhard Heiliger: https://bernhard-heiliger-stiftung.de/werk/skulpturengarten/ Bernhard-Heiliger-Stiftung Käuzchensteig 8, 14195 Berlin https://bernhard-heiliger-stiftung.de/  

Achim Freyer Stiftung

Zur Berlin Art Week 2026 präsentiert das Achim Freyer Kunsthaus die erste institutionelle Einzelausstellung der jungen Malerin Lunita-July Dorn (*1999). In großformatigen Gemälden und Zeichnungen macht sich Dorn immer wieder zur imaginären Protagonistin. Ob einzeln oder in Vielzahl – ihr eigenes Porträt bildet den Ausgangspunkt für eindringliche malerische Selbstbefragung und anmutige, autofiktionale Erzählungen. Vor- und Überzeichnungen, Schichtungen, Ausstreichungen und wieder freigelegte Passagen bleiben in ihren Werken bewusst sichtbar. So erscheint ihre Suche nach Identität nicht als abgeschlossen, sondern als Zustand permanenter Wandlung. 12.09. – 13.12.2026 ******* Der Maler, Graphiker und Theaterregisseur Achim Freyer ist auch ein begeisterter Kunstsammler. Seine Privatvilla in Lichterfelde beherbergt neben Werken namhafter Künstler auch Bilder und Objekte unbekannter Maler und Graphiker. Hier hängen sie dicht an dicht, mitunter buchstäblich bis unter die Decke. Ein Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Konzerten, Gesprächsrunden ergänzt dieses Angebot der Achim Freyer Stiftung, die als Träger des Kunsthauses fungiert. Eine Besichtigung der Dauerausstellung ist an Sonntagen nach Anmeldung mit einer Führung möglich. Achim Freyer Stiftung Kunsthaus im Kadettenweg 53, 12205 Berlin Besucherinformationen: https://www.achimfreyer.com/besucherinformationen/ https://www.achimfreyer.com/ Kurzfilm über Achim Freyer und sein Kunsthaus  

Schwartzsche Villa, Studio

Einst großbürgerlicher Sommersitz, heute Kulturhaus – die Schwartzsche Villa hat in den 125 Jahren ihres Bestehens viel erlebt. Mit Fotografien, Architekturzeichnungen und Reproduktionen von Originaldokumenten stellt die Ausstellung die Villa und die Bankiersfamilie Schwartz vor, die das Haus in den Jahren 1895–1897 erbauen ließ. Nachverfolgt werden zudem die wechselvolle Geschichte des Gebäudes nach 1945 und der hürdenreiche Weg zu seiner Nutzung als Kulturhaus. Die Villa Schwartz Dauerausstellung Mo–Fr 10–18 Uhr Eintritt frei Grunewaldstraße 55 12165 Berlin  

Galerie Wannsee

Eine ständige Ausstellung ausgewählter Werke von Johannes Niemeyer, Gerda Rotermund, Max Ziegert, Sandy Cheyne, Hans Stübner, Marina Schnurre u. a. finden Besucher im Kaminzimmer und im „Balkenzimmer“, dem ältesten und nach Aussagen der Historiker und Berliner Denkmalspfleger über 350 Jahre alten Raum des Hauses, der dem Hauseigentümer als Arbeitszimmer dient. Grüner Weg 29, 14109 Berlin Öffnung zu Veranstaltungen und nach Vereinbarung https://www.galerie-wannsee-verlag.de/      

Daniela von Treuenfels

    Die Stadtrand-Nachrichten finanzieren sich durch Spenden ihrer Leserinnen und Leser. Wenn es Ihnen hier gefällt, Sie etwas Spannendes entdeckt oder etwas Neues gelernt haben, können Sie uns via Paypal ein Trinkgeld dalassen. Herzlichen Dank! Hier geht es zu unserem Paypal-Konto