
Groß war die Freude der Klasse 4c über die gewonnenen Bücher, die Autor Dirk Petrick (knieend) selbt vorbei brachte. Gewonnen hat sie Filip (links neben Petrick) mit seiner Alien-Glücksfee. Foto: Gogol
Groß war die Freude bei den Schülern der Klasse 4c der Grundschule am Karpfenteich, als Dirk Petrick am Donnerstagvormittag bei ihnen in der Schule stand. Denn der Kinderbuchautor und Synchronsprecher hatte Geschenke dabei: 25 Exemplare seines Buches „Max und das Geheimnis des Wurzelmagiers“. Die hatten die Kinder in einem Malwettbewerb gewonnen. Oder besser gesagt, ihr Mitschüler Filip hatte sie gewonnen mit einem Bild seiner persönlichen Glücksfee. Die sah zwar eher aus wie ein Alien, mit grünem Gesicht und einem magischen Auge, erfüllt aber ebenso die Wünsche der Menschen.
Im vergangenen Schuljahr hatte Petrick für die Drittklässler der Karpfenteich-Schule aus seinem Buch vorgelesen. Bereits diese Lesung hatten die Kinder beim Fotowettbewerb „Deiner magischer Leseort“ gewonnen. Inspiriert von der Geschichte von Max, der keine Geschichten hören darf und von einer Pummelfee entführt wird, griffen die Kinder zu Buntstiften und Papier und gaben ihrer Glücksfee ein Gesicht, mal bunt, mal blau, mal kurios. Insgesamt 25 Bilder schickte die Schule in den Wettbewerb. Bei so vielen Einsendungen war klar, dass die Schule gute Chancen hatte, zu gewinnen. Per Los wurde der Sieger ermittelt, der für seine Schule dann den Büchersatz gewann.
Noch gern erinnern sich die Schüler und Lehrer an die Lesung mit Petrick, der als Elf verkleidet mit langen Ohren die Geschichten vorgetragen hatte. Und so ist die Freude groß, dass der Berliner im kommenden Sommer wieder in der Schule sein wird, um zu berichten, wie es mit Max und dem Wurzelmagier weiter geht.
(go)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner