Der Bebauungsplan 6-15 für die Grundstücke Curtiusstraße 16, 20/36, 40/42 und 46/52 sowie ein Flurstück liegt derzeit zur Einsicht aus. Die 4,2 Hektar sollen zu einem allgemeinen Wohngebiet entwickelt werden. Bisher war die Nutzung auschließlich gewerblich.
Grund für die Aufstellung des B-Planes war ein Antrag auf einen Bauvorbescheid für ein Einzelhandelszentrum mit einer Größe von 4.175 Quadratmetern. Damit entsprach das Zentrum zwar dem gültigen Planungsrecht, widersprach aber dem Flächennutzungsplan und den Ausführungsvorschriften über großflächige Einzelhandelseinrichtungen für das Land Berlin (AV Einzelhandel). „Die geplante Neuansiedlung und damit ggf. verbundene Verlagerungen bestehender Einzelhandelseinrichtungen aus der Drakestraße in die Curtiusstraße ließen eine Schwächung des Ortsteilszentrums Drakestraße befürchten, welche auch aus gesamtstädtischer Sicht nicht erwünscht ist“, heißt es in der schriftlichen Begründung des B-Plans. Deshalb sah das Bezirksamt die Notwendigkeit, für die genannten Grundstücke an der Curtiusstraße einen Bebauungsplan aufzustellen.
Der Entwurf liegt bis einschließlich 7. Februar im Rathaus Zehlendorf, Zimmer E 218, zur Einsichtnahme aus, montags bis donnerstag von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 16 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter den Telefonnummern (030) 90 2 99 55 10 oder (030) 90 29 90. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Diese werden bei der abschließenden Abwägung der öffentlichen und privaten Belange einbezogen.
Den Bebauungsplan und genauere Informationen gibt es auch im Internet.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner