Sie ist die wohl bekannteste Autohändlerin Berlins: Heidi Hetzer. Nach mehr als 40 Jahren zieht sie sich aus dem Geschäft zurück. Heidi Hetzer hat ihre beiden Autohäuser – eines davon an der Steglitzer Bismarckstraße – an den Konkurrenten, die Dinnebier GmbH, verkauft, teilte Hetzer am Dienstag mit. „Der Schritt ist mir nicht leicht gefallen, aber ich sehe in der Übernahme durch die Firma Dinnebier die bestmögliche Weiterführung des traditionellen Familienbetriebes in meinem Sinne“, sagte die 75-Jährige dem Magazin Autohaus online.de.
Für die insgesamt 95 Mitarbeiter soll sich nichts ändern, alle sollen durch den neuen Eigentümer übernommen werden, versprach der neue Eigentümer Uwe Dinnebier
Grund für den Verkauf: Hetzers Sohn Dylan Mackay, der 2008 in der Krise die Geschäftsführung übernahm, will zurück in seinen alten Job. Hetzer will allein das Risiko nicht mehr tragen.
Mit dem Verkauf endet die mehr als 90-jährige Geschichte des Traditionsunternehmens Hetzer. Die begann 1919 als Siegfried Hetzer, Vater von Heidi, eine Werkstatt für Victoria-Motorräder in Charlottenburg eröffnete. Seit 1933 ist Auto Hetzer Vertragshändler der Marke Opel. In der Werkstat ihres Vater lernte Heidi den Beruf des KFZ-Mechanikers. Seit 1969 leitet die leidenschaftliche Rennfahrerin das Familienunternehmen.
Langweilig wird Heidi Hetzer auch nach dem Rückzug aus dem Autogeschäft nicht: Charityprojekte, weitere Rallyes und eine Weltreise warten auf sie.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: