In den vergangenen Wochen gab es viel Gegenwind für Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne). Mit dem „Hundeverbot“ an Schlachtensee und Krumme Lanke spaltete sie die Meinung im Bezirk. Heute steht aber nicht der Hund im Mittelpunkt, sondern der Bezirk Steglitz-Zehlendorf, den die geborene Münchnerin in 120 Sekunden vorstellt – und sie ist eine von den wenigen, die es schafften, die zwölf Fragen in der vorgegebenen Zeit zu beantworten.
Seit 2011 ist die studierte Erziehungswissenschaftlern Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit, Umwelt und Tiefbau in Steglitz-Zehlendorf, vorher saß sie bereits seit 1989 mehrfach in der Bezirksverordnetenversammlung. Die 63-Jährige ist unter anderem Aufsichtsratsvorsitzende im Studentendorf Schlachtensee, Mitglied des Städtepartnerschaftsvereins Zehlendorf und des Rates der Bürgerstiftung.
Was ihrer Meinung nach mit dem Kreisel passieren sollte, wo man im Bezirk tanzen sollte und welchen Duft sie mit dem Bezirk verbindet, verrät Markl-Vieto in den folgenden 120 Sekunden.












Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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