Im Anschluss an den Familiengottesdienst am Sonntag, 20. März, um 12.30 Uhr findet in der Evangelischen Dorf-Kirchengemeinde Lankwitz eine außergewöhnliche Begegnung statt: Der seit zwei Jahren in Deutschland lebende syrische Koch Eyass Hannoun bereitet mit Geflüchteten einer Steglitzer Notunterkunft ein arabisches Buffet zu. Die Gemeindeglieder der Dorf-Kirchengemeinde werden mit weiteren Geflüchteten aus Steglitz tafeln und sich bei der Gelegenheit kennenlernen. 80 Personen werden erwartet. Das Ganze ist der Auftakt zu einem mobilen Kochprojekt, das die Begegnung zwischen Einheimischen und Zugezogenen fördern möchte. Bei Bedarf kann die Kochgruppe von den evangelischen Kirchengemeinden in Steglitz gebucht werden
Die Idee stammt von Christiane Kehl, Koordinatorin der Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Steglitz: „Entgegen mancher Berichterstattung finden muslimische Flüchtlinge durchaus den Weg in unsere Gemeindehäuser und haben Interesse an einem kulturellen Austausch“, sagt sie. Eine Begegnung auf Augenhöhe zwischen Christen und Muslimen sei ihr wichtig und diese möchte sie befördern.
Kehl lernte Hannoun vor wenigen Monaten in der Notunterkunft Lessingstraße kennen. Selbst noch dabei, Deutsch zu lernen und seinen beruflichen Weg in Berlin durch Praktika zu finden, wollte er sich ehrenamtlich als Kultur- und Sprachmittler einbringen. Innerhalb kurzer Zeit hatte Hannoun seine Aufgabe gefunden: Als Deutschlehrer unterrichtet er seit Dezember drei Mal pro Woche eine Gruppe von 15 arabisch sprechenden Frauen und Männern in den Räumen der Lukas-Kirchengemeinde.#
Als schließlich die Idee mit dem Kochprojekt aufkam, war Hannoun sofort begeistert. „Ich koche lieber für 80 als für 20 Personen“, sagt er und lacht. Seine Deutsch-Schüler konnte er ebenfalls für das Projekt gewinnen, sie sind nun Teil der mobilen Kochgruppe. Unterstützt von Veronica Müller-Marquardt und Wolfgang Rettig, zwei Ehrenamtlichen des Kirchenkreises Steglitz, will Hannoun sein Kochprojekt bekanntmachen und freut sich auf Bestellungen und vor allem: auf Begegnungen.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es