
© Retusche: Simon Esser / WiD
Am 7. Mai startet die MS Wissenschaft ihre diesjährige Tour. Von Berlin aus fährt das Ausstellungsschiff durch Deutschland mit Stationen am Schiffbauerdamm und in Potsdam.
An Bord dreht sich alles um das Thema Medizin der Zukunft: Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Knochenbrüche zu erkennen? Welche Krebstherapie schont unsere gesunden Zellen? Wie können wir Gesundheitsdaten nutzen, um jeden Menschen individuell zu behandeln? Und wie sieht eine Medizin aus, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern stärker berücksichtigt?
Forschende zeigen, wie sie mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Die Ausstellung nimmt die medizinische Forschung auf drei Ebenen unter die Lupe: von den kleinsten Vorgängen in den Zellen über das Zusammenspiel von Körper, Psyche und neuen Technologien bis zu äußeren Einflüssen von Gesellschaft und Umwelt, die unser Leben prägen.
An rund 30 Exponaten können Besuchende in der Ausstellung selbst aktiv werden. Sie können zum Beispiel Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Besuchende sind auch eingeladen, an drei Stationen neueste Forschung zu Krankheiten wie Demenz, Diabetes oder Endometriose zu erkunden. Der Besuch der Ausstellung wird ab zwölf Jahren empfohlen. Ergänzend zur Ausstellung gibt es ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm sowie zahlreiche Workshops für Schulklassen.
Von Berlin aus fährt das Schiff über Brandenburg erstmals nach Polen, wo es in Szczecin (Stettin) anlegt. Nach Stationen an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern fährt das Ausstellungsschiff wieder über Brandenburg nach Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. In Bayern endet Mitte September die diesjährige Deutschlandtour. Im Anschluss fährt das Schiff weiter nach Österreich.
Auf Rundreise seit 2002
Ein schwimmendes Science Center mit Exponaten zum Ausprobieren und Mitmachen. Die Reise begann im Jahr 2002, als die Universität Bremen erstmals ein Schiff auf Deutschlandreise schickte. Seitdem geht das ehemalige Frachtschiff in den Sommermonaten auf Tour und besucht rund 30 Städte in Deutschland und oft auch in Österreich. Das Thema der Ausstellung orientiert sich am jeweiligen Wissenschaftsjahr. Vor allem Kinder, Jugendliche und Familien sind auf das schwimmende Science Center eingeladen. Der Eintritt ist frei.
In der Mitmach-Ausstellung an Bord, die sich an Interessierte ab 12 Jahren wendet, ist Anfassen ausdrücklich erlaubt. Interaktive Exponate laden ein, selbst aktiv zu werden und den Dingen auf den Grund zu gehen. Wer Fragen hat, wendet sich an die anwesenden jungen Wissenschaftler und Studierenden. Die Ausstellung zeigt rund 30 Exponate. Viele davon werden von Forschungseinrichtungen und Hochschulen gebaut.
Alle Infos und Stationen: ms-wissenschaft.de/besuch/tour
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 18.30 Uhr (für Schulklassen ab 9 Uhr).
Kostenlose Führungen durch die Ausstellung:
Täglich 17 Uhr, am Wochenende sowie feiertags um 11 Uhr und 17 Uhr. Ein Audioguide in deutscher und englischer Sprache sowie eine Audiotour für Kinder ab acht Jahren stehen kostenlos zur Verfügung. Die Texte der Ausstellung sind auch auf Englisch, Polnisch und in Leichter Sprache zu erhalten.
Informationen zur Ausstellung: ms-wissenschaft.de
Informationen zum Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie: wissenschaftsjahr.de
Daniela von Treuenfels
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Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: