Um Polizei, Feuerwehr und dem Ordnungsamt die Orientierung zu erleichtern, wurden die Bäume am Schlachtensee und an der Krummen Lanke nummeriert.
Der Schlachtensee und die Krumme Lanke sind beliebte Ausflugsgebiete, doch Bürger, die am Schlachtensee oder an der Krummen Lanke unterwegs sind, haben bei einem Notruf oft Probleme, ihren Standort genau zu bestimmen. Dadurch kommt es für die Helfer zu zeitlichen Verzögerungen.
Gemeinsam mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, dem Naturschutz- und Grünflächenamt sowie dem Forstamt Grunewald wurde der rund neun Kilometer lange Uferweg um beide Seen von der Revierförsterei Dachsberg nummeriert. Diese Orientierungsnummern befinden sich an den Bäumen in etwa zwei Metern Höhe. Die schwarzen Ziffern, 1 bis 94, auf blauen runden Metallschildern sind in einem Abstand von 70 bis 100 Metern angebracht. Die Nummern wurden per GPS lokalisiert und kartographiert. Mögliche Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge wurden dabei ebenso erfasst.
Die Einsatzleitzentralen von Polizei und Feuerwehr übernehmen die Daten in ihre Systeme. So kann schon beim ersten Telefonat der Standort des Anrufenden genauer erfragt werden und die Einsatzkräfte können zeitnah am Einsatzort eintreffen. Auch das Ordnungsamt und die Revierförsterei werden die Orientierungsnummern für ihre Aufgaben nutzen. Da mit Beginn der Badesaison mit einem erhöhten Besucheraufkommen an beiden Seen zu rechnen ist, werden ab 1. Mai alle beteiligten Behörden gleichzeitig beginnen, mit den Orientierungsnummern zu arbeiten.
(pol)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: