Mit der Bezirksmedaille zeichnete der Vorsitzende der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf, René Rögner-Francke, am Sonntag zwei Bürgerinnen aus, die sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich im Bezirk engagieren.

Astrid Schuster erheilt die Bezirksmedaille für ihre 50-Jährige ehrenamtliche Arbeit in der Diakonie der Adventgemeinde. Foto: Grützner
Astrid Schuster ist seit mehr als 50 Jahren ehrenamtlich in der Diakonie der Adventsgemeinde in Zehlendorf tätig. Neben den Besuchen von Kranken und Alleinstehenden und der Verrichtung von Hilfsdiensten wirkte sie maßgeblich an der Einrichtung eines Mittagstischs für Bedürftige in den Wintermonaten mit. Sie leitet die Suppenküche und organisiert die Essensausgabe neben der Diakoniearbeit. Zusätzlich betreut sie einen monatlichen Seniorenkreis, für den sie neben Kaffee und Kuchen stets für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgt.

Marina Zöllner trainiert seit mehr als 40 Jahren die Nachwuchsbaskettballer des TuS Lichterfelde. Dafür überreichte ihr der BVV-Vorsitzende Rögner Francke die Auszeichnung. Foto: Grützner
Seit mehr als 40 Jahren trainier Marina Zöllner die Kinder-Basketballmannschaft des Vereins TuS Lichterfelde. Zwei bis drei Mal pro Woche vermittelt sie Kindern ab sechs Jahren neben den technischen Fähigkeiten der Sportart auch Sozialverhalten durch die Entwicklung von Teamgeist und Verantwortung für die Mannschaft. Mehr als 1.000 Kindern hat sie bisher das Basketball-ABC vermittelt und damit die Grundlage für die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins gebildet. Viele der von ihr betreuten Kinder waren oder sind in der Bundesliga vertreten und spielen in der Nationalmannschaft. Zusätzlich betreut Zöllner die Teams bei Ligaspielen an den Wochenenden und veranstaltet Saisonabschlussfahren sowie Feriencamps und organisiert den Spielbetrieb des Vereins.
Einmal im Jahr ehrt die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf Menschen, die sich um den Bezirk Steglitz-Zehlendorf und seine Menschen verdient gemacht haben mit der Bezirksmedaille. Die Geehrten wählt die BVV aus einer Reihe von Vorschlägen aus der Bevölkerung aus.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos:
Sehr geehrte Damen und Herren, gern würde ich auf die Auszeichnung von Frau Astrid Schuster in unserem Kirchenblatt „miteinander“ hinweisen. Wäre es möglich, dafür das obige Foto mit Frau Schuster und Herrn Rögner-Francke zu erhalten? Für eine entsprechende Information und Zusendung wäre ich Ihnen dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Götz
Pastor und Leider des Advent-Wohlfahrtswerkes in Berlin-Brandenburg und Mitteldeutschland