
Die „kleine Hertha“ schlägt Eisern Union. Foto: Kerstin Kellner
Am gestrigen Abend, 15. März, waren die Fußballgötter eindeutig auf der Seite der Zehlendorfer. Nicht nur, dass sich der Rasen im Ernst-Reuter-Stadion von seiner besten Seite zeigte und das Wetter hervorragend mitspielte, auch die erhofften 1000 Zuschauer sind der Einladung gefolgt. 1194 Besucher waren es sogar. Und dann das – der Oberligist Hertha 03 Zehlendorf schlägt den 1. FC Union Berlin, aktuell Zweiter der 2. Bundeliga, mit 3:2.
Von der ersten Minute an dominierte Union die Partie. Schon in den Anfangsminuten erspielten sich die Gäste aus Köpenick einige Eckbälle, was die Zehlendorfer-Fans zittern ließ. Doch die Nervosität legte sich, als es in der 41sten Minute plötzlich 1:0 für Hertha durch ein Eigentor von Benny Kessel stand.
Zwar drehte Union zwischenzeitlich die Partie durch Tore von Adrian Nikci (53.) und Maxi Thiel (75.), doch am Ende reichte es nicht für einen Sieg. In der 80sten Minute erfolgte der Ausgleich durch Faton Ademi und dann sorgte Efraim Gakpeto, gerade einmal vier Minuten später, für Jubelschreie bei den Zehlendorfern.

„Nach einer schnellen Kombination über Zellner, Robrecht und Ademi kam der Ball zu Gakpeto, der eiskalt verwandelte. Allein dieser Treffer und auch der anschließende Rückwärtssalto a la Aupameyang waren schon das Eintrittsgeld wert.“ Foto: Kerstin Kellner
In den Schlussminuten war dann auch kein 3-Klassenunterschied zwischen den Mannschaften mehr zu erkennen – im Gegenteil. Zehlendorf hatte die Partie fest im Griff und hätte die Führung noch weiter ausbauen können. Doch keinem der Spieler gelang es, den Ball ein weiteres Mal ins Tor zu befördern.
Bei Hertha 03 kamen folgende Spieler zum Einsatz: Günther (46. Gärtner) – Mentes, Özdal (79. Schröder), Binting, Schleiff – Warwel (52. Gakpeto), Niroumand (52. Robrecht), Obst (52. Zellner), Ryberg – Bokake-Befonga (82. Agyei-Yeboah), Ademi
1. FC Union: Gspurning – Puncec, Kessel (46. Pogatetz), Daube (70. Thiel), Korte, Nikci, Hosiner, Redondo, Zejnullahu, Schönheim, Lämmel
Tore: 1:0 (41.) Kessel ET, 1:1 (53.) Nikci, 1:2 (74.) Thiel, 2:2 (80.) Ademi, 3:2 (84.) Gakpeto
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es