
Jugendjury Steglitz-Zehlendorf entscheidet über die Vergabe von 4.560 Euro. Foto: Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf
Am Mittwoch, 17. Mai, tagte die Jugendjury Steglitz-Zehlendorf zum ersten Mal in diesem Jahr. Über insgesamt 4.560 Euro können sich nun acht Projekte aus dem Bezirk freuen und damit ihre Ideen in die Tat umsetzen.
Die Musical-AG des Gymnasium Steglitz kann nun neue Kostüme schneidern und ein neues Bühnenbild für ihre selbst organisierte Aufführung gestalten. Die Rap-Gruppe in Lankwitz investiert in ein Aufnahmegerät und ein neues Mischpult, damit viele junge Musiker wieder aktiv in Rap-Projekten mitwirken können. Bei dem Projekt des Jugendkulturbunkers steht gesunde Ernährung im Fokus. Eine engagierte Jugendgruppe wird dank der Gelder zukünftig auch andere junge Menschen praktisch im Alltag von einer grünen und köstlichen Küche überzeugen. Geld gibt es auch für ein Jugend-WG-Projekt für Menschen mit Fluchterfahrung, bei dem junge Menschen einen Gemeinschaftsraum zum „chillen und Freizeit genießen“ gemeinsam gestalten werden. Eine in Zehlendorf aktive Basketballmannschaft wird durch die Jugendjury ihren Saisonabschluss begehen und damit die aktiven Mitspieler würdigen.
Gleich zwei Gruppen setzen sich für die Toilettengestaltung in Jugendeinrichtungen ein. In Lankwitz im Jugendkulturbunker wird ein Jungen-Klo bald in neuem Glanz erstrahlen. In Zehlendorf wird eine aktive Mädchengruppe in OTiS (offene Tür in der Schottenburg) ebenfalls das Mädchen-Klo aufpeppen. Auch die Weltraumjogger waren dieses Jahr wieder dabei. Selbst kreierte Shirts für die Helfer werden zukünftig deren Engagement und ihre wichtige Funktion sichtbar machen.
Bei der Kinder- und Jugendjury können junge Menschen unkompliziert Gelder für ihre Projektideen beantragen. Jeweils zwei Vertreter der einzelnen Projektgruppen bilden die Jugendjury und entscheiden dort gemeinsam über die Verteilung des vorhandenen Budgets. Finanziell gefördert wird das Projekt durch den JugendDemokratiefonds und das Jugendamt Steglitz-Zehlendorf.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es