Seit Jahren sind die Schulen in Steglitz-Zehlendorf in einem desolaten Zustand. Das soll sich nun ändern. In einigen Schulen haben die Sanierungsarbeiten bereits begonnen, andere sollen demnächst in Angriff genommen werden. Wie die B.Z. berichtet, sollen bis 2021 mehr als 163 Millionen Euro in die Sanierung Steglitz-Zehlendorfer Schulen investiert werden. Maren Schellenberg (Grüne), Bezirksstadträtin für Immobilien, Umwelt und Tiefbau stellte jetzt den Sanierungsplan Eltern und Schulleitungen vor. Laut diesem sollen noch dieses Jahr an folgenden 15 Schulen die Sanierungsarbeiten begonnen beziehungsweise fortgesetzt werden:
- Süd-Grundschule: 9,3 Millionen Euro für Dach, Elektronik
- Zinnowald-Grundschule: 9,1 Millionen Euro für Dach, Sporthalle
- Sachsenwald-Grundschule: 3,5 Millionen Euro für Elektronik, Klassenräume
- Dunant-Grundschule: 5,9 Millionen Euro für Mensa, Fenster und Sporthalle
- Grundschule Unter den Kastanien: 5,8 Millionen Euro für Dach, Fenster und Hof
- Grundschule am Karpfenteich: 4,5 Millionen Euro für Außenanlagen und Sporthalle (Neubau)
- Lilienthal-Gymnasium: 10,5 Millionen Euro für Sporthalle und Haupteingang
- Willi-Graf-Oberschule: 7,3 Millionen Euro für Fenster und Sanitärbereiche
- Gymnasium Steglitz: 6,7 Millionen Euro für Sporthalle und Schulhof
- Friedrich-Drake-Schule: 1,2 Millionen Euro für Sporthalle und Gebäude
- Wilma-Rudolph-Schule: 13,2 Millionen Euro für Sportplatz, Mensa und Gebäude
- Bröndby-Oberschule: 15,1 Millionen Euro für Sanitärbereiche und Schulhof
- Arndt-Oberschule: 5,3 Millionen Euro für Brandschutz, Altbau und Erweiterung
- Beethoven-Oberschule: 14,6 Millionen Euro für Sporthalle, Fenster, Elektro und Dach
- Hermann-Ehlers-Oberschule: 10,2 Millionen Euro für Fachraumtrakt
(Liste: B.Z.)
Insgesamt beträgt der Sanierungsbedarf der Schulen in Steglitz-Zehlendorf 342.790.000 Euro. Damit hat der Bezirk berlinweit den größten Sanierungsstau.
(eb)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es