Symbolbild: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Am vergangenen Mittwoch, 8. März, hat der Senat erstmals eine komplette Liste mit allen sanierungsbedürftigen Schulen der Stadt vorgelegt. Auf dieser Liste belegt Steglitz-Zehlendorf den traurigen ersten Platz – hier gibt es den größten Sanierungsbedarf.
Laut den Ergebnissen des Gebäudescans der Schulen beträgt der akute Sanierungsbedarf berlinweit über 1,6 Milliarden Euro. Fast 343 Millionen Euro sind es in Steglitz-Zehlendorf. Das ist so viel, wie in keinem anderen Bezirk und 112 Millionen Euro mehr als im zweitplatzierten Tempelhof-Schöneberg.
Berlinweit befinden sich 30 Schulen in einem besonders schlechten Zustand. Zehn davon stehen in Steglitz-Zehlendorf.
Seit Jahren ist die Problematik um die maroden Schulen des Bezirks bekannt. Immer wieder gingen Schüler und ihre Eltern auf die Straßen, um auf die Zustände der Schulen aufmerksam zu machen. Im Jahr 2008 startete der „Adventskalender der maroden Schulen“ des Bezirkselternausschusses (BEA) Steglitz-Zehlendorf. In diesem verbarg sich hinter jedem der 24 Türchen ein heruntergekommenes Schulgebäude. Und so ist es auch den engagierten Eltern aus Steglitz-Zehlendorf zu verdanken, dass die Schulsanierung in Berlin endlich zum Thema wurde.
(eb)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: