Am vergangenen Wochenende, 6.-8. Oktober, fand zum zweiten Mal die ADAC Youngtimer Tour in und um Berlin statt. Über 60 Teams gingen an den Start, um mit ihren „Klassikern in Kinderschuhen“ die Hauptstadt und die Region zu entdecken. Als Sieger wurde ein Teilnehmer aus Zehlendorf gekürt.
Die ADAC Youngtimer Tour startete zum zweiten Mal im Rahmen der Oldtimer-Messe Motorworld Classics Berlin. Ein ganzes Wochenende lang begaben sich die Auto-Klassiker der Zukunft auf eine abenteuerlustige Reise in die Vergangenheit Berlins und seiner Umgebung. Die Youngtimer-Tour ist als eine entspannte Autowanderung konzipiert, bei der Kunst und Kultur mehr zählen als ein schwerer Gasfuß. Die Fahrt wurde gewürzt mit Zwischenstopps an ungewöhnlichen Orten, einer abwechslungsreichen Streckenführung und unerwarteten sportlichen Herausforderungen für die Teams, bei denen körperliche und geistige Geschicklichkeit gefragt war. An der Tour teilnehmen dürfen Autos, die nicht jünger als 20 und nicht älter als 40 Jahre sind.
Den Gesamtsieg errangen die Zehlendorfer Daniel Hoffmann und Lars Christansen mit ihrem BMW Z8 aus dem Jahr 2001. Nach der Tour wurden die Sieger in der Clinton Europazentrale, in Hoppegarten, geehrt und bei einem Fahrerfest ausgiebig gefeiert.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner