Am Samstag, den 14. Oktober findet in Berlin die landesweite Katastrophenschutzübung „Gamma 2017“ statt. Für die Übung wird ein Unfall im Bereich des Forschungsreaktors auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrums in Wannsee simuliert. An der Übung nimmt neben der Berliner Feuerwehr, Polizei und weiteren Einrichtungen erstmals auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) teil.
Die Übung der Behörden ist an die jährliche interne Notfallübung des Helmholtz-Zentrums gekoppelt. Sie soll auf dem Gelände des Instituts in Zehlendorf stattfinden, wo der kleine Forschungsreaktor steht. In der Umgebung des Zentrums werden am Samstag deshalb verstärkt Einsatzfahrzeuge der Berliner Feuerwehr zu sehen sein. Für die Anwohner ist wichtig zu wissen, dass es sich um eine Übung handelt und keine Gefährdung der Bevölkerung vorliegt.
„Das Üben von Abläufen und Kommunikationswegen in einem Übungsszenario soll dazu beitragen, das Zusammenwirken aller Beteiligten zu optimieren“, teilte die Berliner Verwaltung für Inneres am Mittwoch mit.
Auch im Bereich der John-F.-Kennedy-Schule wird am Samstag mit den Mitarbeitern des Bezirks und des Deutschen Roten Kreuzes der Ablauf in einer Notfallstation geübt.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: