Seit gestern, 10. Dezember, gelten bei der Deutschen Bahn (DB) und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) neue Fahrpläne. Dieses Mal gibt es im Nahverkehr besonders viele Neuerungen. Hier die Änderungen für Steglitz-Zehlendorf im kurzen Überblick:
Auf der Linie S1, zwischen Wannsee und Oranienburg, wird der abendliche Zehn-Minuten-Takt freitags, samstags und vor Feiertagen um eine Stunde bis 23 Uhr verlängert. Das gilt auch für die Linie S2. Die Abfahrtszeiten bleiben weitgehend unverändert.
Zum Fahrplanwechsel hat die neue Linie S26 Premiere. Als eine Verlängerung der S25 schafft sie eine neue Direktverbindung von Teltow Stadt über Potsdamer Platz und Gesundbrunnen nach Waidmannslust. Im nördlichen Abschnitt ersetzt sie die Linie S85. Die neue Linie verkehrt im 20-Minuten-Takt. Zusammen mit der S25 besteht dann ein 10-Minuten-Takt von Teltow Stadt nach Schönholz, am Wochenende von Teltow Stadt bis Potsdamer Platz. Die Abfahrtszeiten bleiben weitgehend unverändert.
Auf Wunsch des Senats lässt die BVG auch dieses Jahr wieder auf mehreren Linien häufiger Busse fahren. In Steglitz-Zehlendorf gilt das für die Linie 170, zwischen Rathaus Steglitz und Baumschulenstraße.
(sn)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: